Mit 850 Wasserwacht-Helfern gut auf die Badesaison vorbereitet

Rund 850 aktive Wasserwacht-Helfer leisten Wachdienst im Landkreis Traunstein
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Auch in diesem Sommer leisten Hunderte Wasserwacht-Helfer ehrenamtlichen Dienst, um die Sicherheit an den heimischen Gewässern zu erhöhen. Foto: BRK/TS

Landkreis Traunstein – Auch wenn in diesem Jahr der Sommer noch ein wenig auf sich warten lässt, hat die Badesaison inzwischen begonnen. Viele Schwimmbäder in der Region haben bereits geöffnet. Mit wärmeren Tagen beginnt die arbeitsreiche Zeit für die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), die im Landkreis Traunstein flächendeckend die Wasserrettung leistet.


»Die heimischen Wasserwacht-Ortsgruppen haben sich im Rahmen der Corona-Beschränkungen bestmöglich auf die kommende Badesaison vorbereitet: Digitale Fortbildungen und Gruppenabende, Einweisung in die Gerätschaften, Überprüfung der Einsatzgeräte und vieles mehr. Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind gut für den Sommer gerüstet«, berichtet Hans-Michael Weisky, der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Traunstein.

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Rund 850 aktive Wasserwachtler werden an den stationären Rettungsstationen im Landkreis abwechselnd Wachdienst leisten, informiert die Wasserwacht. Zusätzlich betreibt der BRK-Kreisverband Traunstein drei mobile Schnelleinsatzgruppen (SEG) in Obing, am Waginger See beziehungsweise Tachinger See (Tengling/Törring) und in Bergen, die rund um die Uhr erreichbar sind. Ebenfalls 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist die Besatzung der Rettungsstation in Chieming. Die Wasserwacht weist daraufhin, dass an den heimischen Seen und Flüssen sowie in Schwimmbädern die Baderegeln befolgt werden müssen. Denn immer wieder komme es zu vermeidbaren Unfällen mit oftmals tragischem Ausgang. Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Kreislaufprobleme wegen zu starker Sonnenbestrahlung sind die häufigsten Gründe dafür, so die Wasserwacht.

Damit das Baden zu einem sicheren Vergnügen werde, seien ein paar einfache Regeln zu beachten. So sei es wichtig, nicht übermüdet, stark erhitzt, mit vollem Bauch oder unter Alkohol-, Medikamenten- und Drogeneinfluss ins Wasser zu gehen, warnen die ehrenamtlichen Helfer. Ebenfalls vermeiden sollte man das Rennen am Beckenrand, das Schwimmen und das Tauchen im Bereich von Sprunganlagen. Zudem sollen keine anderen Personen ins Wasser gestoßen werden. Zeit, das Wasser zu verlassen, werde es bei Sturm, Gischt oder Gewitter, aber auch wenn man zu frieren beginnt. Nichtschwimmern rät die Wasserwacht, keine aufblasbaren Schwimmkörper als Schwimmhilfen zu verwenden. Komme es zu einem Unfall, sollte über die Nummer 112 sofort ein aussagekräftiger Notruf abgesetzt werden.

In diesem Sommer leisten die Helfer einiger heimischer Wasserwacht-Ortsgruppen wie Tengling-Törring, Taching, Kühnhausen und Bergen noch einen zusätzlichen Dienst: Sie betreiben oder unterstützen Corona-Schnellteststationen, berichtet die Wasserwacht. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Kreisverbands der BRK Traunstein.

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