weather-image
-1°

Millionenbetrug bei Katek

1.5
1.5

Grassau. Der Prozess um Veruntreuungen beim Elektronikhersteller Katek in Grassau verzögert sich. Die Verteidigung stellte am Donnerstag vor dem Landgericht München 30 neue Beweisanträge. Erwartet wird, dass das für heutigen Freitag geplante Urteil daher noch nicht verkündet werden kann.


Angeklagt sind der ehemalige Betriebsleiter und zwei Buchhalterinnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Trio vor, mit unbefugten Spekulationsgeschäften einen Verlust von rund 13 Millionen Euro verursacht und die Firma aus der Kathrein-Gruppe an den Rand des Ruins gebracht zu haben. Mit manipulierten Bilanzen soll ein positives Betriebsergebnis vorgetäuscht worden sein, das die Firma um weitere 1,5 Millionen Euro an Steuern schädigte.

Anzeige

Das ist das zweite Mal, dass sich der Prozess verzögert. Bereits vor gut drei Wochen hatte man erwartet, dass die Wirtschaftskammer des Landgerichts München II ein Urteil gegen die ehemaligen Mitarbeiter von Katek spricht. Doch auch damals hatte die Verteidigung neue Beweisanträge gestellt.

- Anzeige -