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Miete für den Festsaal Bergen erhöht

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Bergen – Der Gemeinderat sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einvernehmlich für eine Neufestsetzung der Saalmiete im Festsaal aus. Die Tagesmiete beträgt ab dem kommenden Jahr 300 Euro für Veranstaltungen mit Verkaufscharakter. Für sonstige Veranstaltungen von Auswärtigen wurde eine Tagesmiete von 150 Euro beschlossen. Nebenkosten wie Heizung, Beleuchtung und Saalreinigung gehen zu Lasten der Gemeinde, hieß es.


Bürgermeister Stefan Schneider sagte, seit der Eröffnung des neuen Festsaals im Jahr 2000 betrug die Saalmiete pro Tag 100 Euro. Die Mitglieder des Gremiums halten die erstmalige Erhöhung nach 16 Jahren für zumutbar, denn Bergen lag bei der Miete im Vergleich zu anderen Orten mit Festsälen im unteren Bereich. Zudem hat der Saal ein Fassungsvermögen von mehr als 300 Personen. Weiter stellten die Mitglieder des Gemeinderats fest, dass der Festsaal Bergen ein Erfolgsmodell mit durchschnittlich 80 Veranstaltungen pro Jahr sei.

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Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Antrag des Heimat- und Geschichtsvereins Achental auf Bezuschussung des Projekts »Entwicklung eines Almen-Informationssystems«. Die Gemeinde gibt dazu einen einmaligen Zuschuss von 1000 Euro. Bürgermeister Schneider wie auch die Räte begründeten die einmalige Zuwendung damit, dass in diesem System 29 Almen im Bergener Gemeindebereich erfasst werden. Das Projekt sei einer breiten Öffentlichkeit durch das Internet zugänglich. Auch Ortsheimatpfleger Sigmund Gehmacher steht der Sache positiv gegenüber. Als Mitglieder gehören dem Heimat- und Geschichtsverein Achental neben Bergen die Orte Grassau, Marquartstein, Staudach-Egerndach, Grabenstätt, Schleching und Reit im Winkl an. Als weitere Gemeinde soll noch Übersee dazukommen, hieß es. Bürgermeister Schneider kündigte für Herbst die Vorstellung des Projekts an.

Weiter befasste sich das Gremium mit der Festlegung der Fassadengestaltung der Kläranlage, vor allem des Belebungsbeckens. Schneider stellte dazu mehrere Farbplatten vor, nach längerer Diskussion sprach sich der Gemeinderat mehrheitlich für ein helles Grün aus.

Behandelt wurde noch die Änderung des Bebauungsplans »Bergen-Dorf« auf Anregung des Landratsamts, das sämtliche Grundstücke in diesem Geltungsbereich betrifft. Der Gemeinderat stellte durch Satzungsbeschluss die bisherige Fassung des Bebauungsplans »Bergen-Dorf« fest, sodass die Baunutzungsverordnung aus dem Jahr 1968 wie bisher anzuwenden ist. Die Präambel wird dahin gehend abgeändert. OH