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Michael Reithmeier löst Georg Daxenberger als Vorsitzenden ab

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Die Vorstandschaft des Gauverbands der Arbeiter- und Burschenvereine im Chiemgau und Rupertiwinkel hat sich ganz wesentlich verändert: (vorne von links) Kassier Andreas Strasser, Vorsitzender Michael Reithmeier, Stellvertreter Konrad Mitterreiter, Schriftführer Max Lederer sowie (hinten von links) die Beisitzer Hans Blank, Gerhard Mayer, Franz Neuhauser und Sepp Mayer. (Foto: H. Eder)

Wonneberg – Die Vorstandschaft des Gauverbands der Arbeiter- und Burschenvereine im Chiemgau und Rupertiwinkel hat eine ganze Reihe neuer Gesichter aufzuweisen; viele teilweise jahrzehntelange Amtsinhaber waren nicht mehr zur Wahl angetreten. Bei der Gauversammlung im Gasthaus Gruber in Weibhausen wählten die anwesenden Vereine den bisherigen Stellvertreter Michael Reithmeier vom Burschenverein Pittenhart per Handaufhebung zum neuen Vorsitzenden und damit zum Nachfolger von Georg Daxenberger aus Höslwang, der sein Amt seit 2007 inne gehabt hatte.


Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen. Zu Reithmeiers Stellvertreter wurde der bisherige Beisitzer Konrad Mitterreiter aus Unterneukirchen gewählt. Als Schriftführer ersetzt Max Lederer aus Surheim den bisherigen Amtsinhaber Reinhard Augustin aus Lampoding, den Posten des Kassiers übernimmt Andreas Strasser aus Kienberg von August Georg aus Weibhausen. Beisitzer sind wie bisher Gerhard Mayer aus Surberg und Sepp Mayer aus Hart, neu gewählt wurden Hans Blank aus Eggstätt und Franz Neuhauser aus Erlstätt.

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Ein wichtiger Punkt im Rechenschaftsbericht des scheidenden Vorsitzenden Daxenberger war das von ihm so genannte »Projekt Ehrenamt«. Dahinter verbirgt sich eine von ihm bei Staatskanzlei-Chef Marcel Huber angestoßene Gesprächsreihe, die dazu beitragen soll, bürokratische Hemmnisse, die die Vereinsarbeit erschweren, abzubauen.

Dazu fand in diesem Jahr ein Gespräch in der Staatskanzlei statt. Es habe, so Daxenberger, bereits erste Erfolge gegeben. So wären Erleichterungen beim Maibaum-Transport möglich; allerdings habe darauf bisher nur der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch reagiert. Wichtig wäre, diese Erleichterungen für ganz Bayern umzusetzen. Weiters war in diesem Treffen beschlossen worden, ein »Sorgentelefon Ehrenamt« einzuführen. Im Gespräch waren auch vereinfachte Genehmigungsverfahren für jährlich wiederkehrende Brauchtumsveranstaltungen.

Daxenberger erklärte sich dazu bereit, dieses Projekt für die Burschenvereine weiter zu verfolgen, auch wenn er nicht mehr Gauvorsitzender ist. he