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Michael Haunerdinger löste Bernhard Seidenfuß ab

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Die neue Vorstandschaft der Musikkapelle Ringham-Petting (von links): 2. Jugendleiterin Christina Ramgraber, 1. Jugendleiterin Veronika Schartel, Schriftführer Ernst Schwangler, Michael Haunerdinger, Kassierin Sabine Mayer, Beisitzer Anton Singhartinger, 2. Vorstand Anton Buchschachner und der künftige Kapellmeister Andi Resch. (Foto: Albrecht)

Petting. Die Musikkapelle Ringham-Petting hat eine neue Vorstandschaft: Zum 1. Vorsitzenden wurde Michael Haunerdinger einstimmig gewählt. 2. Vorstand bleibt Andreas Buchschachner. Neue Kassierin wurde Sabine Mayer, neuer Schriftführer Ernst Schwangler. Jugendleiterin ist weiterhin Veronika Schartel. Als Beisitzer wurden Franz Resch und Anton Singhartinger gewählt. Anton Buchschachner verabschiedete nach der Wahl die scheidenden Vorstandsmitglieder Bernhard Seidenfuß, Sabine Leitenbacher und Hans Öllerer mit Geschenken und Blumen.


In der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Unterwirt in Petting blickte Vorsitzender Bernhard Seidenfuß auf ein erfolgreich abgelaufenes Jahr und auf eine erfolgreiche Amtszeit zurück. Die Musikkapelle übernahm vor der Versammlung die musikalische Gestaltung des Gedenkgottesdienstes für ihre verstorbenen Mitglieder in der Pfarrkirche.

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Der scheidende Kassier Hans Öllerer sagte, im Alter von 21 Jahren habe er den Posten des Kassiers übernommen. Er finde, die gut 20 Jahre seitdem seien genug. Das finanzielle Polster der Kapelle sei zwar nicht sehr groß, aber immerhin ausreichend. Als gemeinnütziger Verein sei es ohnehin nicht Aufgabe der Kapelle, Reichtum anzuhäufen.

Schriftführerin, Sabine Leitenbacher berichtete von sieben Vorstandssitzungen. Trotz des hohen Arbeitspensums sei die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen. Sie erwähnte die Höhepunkte des Jahres, wie die Konzerte, das Straßenkonzert am autofreien Sonntag und vor allem die Fahrt nach Berlin.

Jugendleiterin Veronika Schartel berichtete, die Kapelle habe zurzeit 21 Musikschüler im Alter von 7 bis 21 Jahren. Unterrichtet werden die Schüler von sieben Lehrern, die teils im Musikheim, teils aber auch auswärts unterrichten. Die Jugendleiterin berichtete von den vielen Aktionen, die mit den Musikschülern unternommen worden waren; darunter das Jugendkapellen-Konzert beim Jubiläum der Musikkapelle Leobendorf, die Teilnahme am Festival »Blech im Park« in Waging und ihr eigenes Konzert im November, bei dem bronzene Leistungsabzeichen an Julia Zehentner, Josef Berger und Philip Röwer ausgehändigt wurden.

Die Jung-Musikanten beteiligten sich am Frühjahrsputz im Musikheim und dem Baseball-Turnier des Sportvereins. Zudem unternahmen sie einen Ausflug zum Bavaria Filmstudio.

Kapellmeister Anton Weibhauser sagte, die aktive Kapelle habe 44 Mitglieder und sei im vergangenen Jahr 32 Mal ausgerückt. Inklusive der Proben seien die Musikanten 83 Mal für die Ringham-Pettinger Kapelle unterwegs gewesen. Besonders stolz sei er, dass beim Musikfest in Leobendorf erstmals die gesamte Kapelle, auf der Bühne ein so eindrucksvolles Bild gegeben, und dabei auch für ausgezeichnete Stimmung gesorgt und die Festbesucher für mehrere Stunden bestens unterhalten habe.

Die Teilnahme bei den Bezirksfesten in Otting und Leonberg seien ebenso gut verlaufen wie das eigene Herbstkonzert. Dabei überreichte Bezirksmusikmeister Sepp Hollerauer silberne Leistungsabzeichen an Eva-Maria Heigermoser, Sabrina Walter und Magdalena Weibhauser sowie ein goldenes an Franz Resch. Ein besonderer Höhepunkt seien auch die Fahrt und der Auftritt auf der »Grünen Woche« in Berlin gewesen.

Er freue sich auch schon auf das Gemeinschaftskonzert der vier Kapellen aus Waging, Kirchanschöring, Tengling und Ringham-Petting bei der »See-Serenade« am 8. oder 9. Juli in Waging. Danach wolle er aber den Dirigentenstab abgeben, verkündete Weibhauser. Vorsitzender Seidenfuß dankte Weibhauser und sagte, die Verdienste und Erfolge des Kapellmeisters könnten gar nicht genug gewürdigt werden.

Bürgermeister Lanzinger dankte der alten Vorstandschaft für ihre Arbeit für die Kapelle, die eine echte Bereicherung für die Gemeinde sei. Die Kapelle sei ein würdiger Repräsentant und er und die ganze Gemeinde seien stolz auf ihre Musikkapelle. al