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Michael Gstatter wieder Fassdauben-Weltmeister

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Spektakuläre Rennen gab es bei der Fassdauben-WM am Westernberg in Ruhpolding zu sehen.
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Sieger wurde – wie schon vor zwei Jahren – Michael Gstatter von der Ruhpoldinger Gamsbulat-Musi, der von seinen Fans auf den Schultern zur Siegerehrung ins Festzelt getragen wurde.
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Neben den Rennen auf Skiern aus den Dauben von Holzbierfassln gab es auch ein buntes Rahmenprogramm, unter anderem mit dem Auftritt einer Weißwurst-Bauchtänzerin.

Ruhpolding – Der Titel bleibt in Ruhpolding: Bei der sechsten Auflage der Fassdauben-Weltmeisterschaft des Hofbräuhauses Traunstein landete Titelverteidiger Michael Gstatter wieder auf dem ersten Platz.


Über 400 Teilnehmer sausten auf urigen Fassdauben-Ski die trickreiche Rennstrecke in der Skiarena Westernberg in Ruhpolding hinunter. Waghalsige Ausgleichsmanöver und akrobatische Einlagen der Rennläufer aus Bayern, Österreich, Australien und dem Rest der Welt begeisterten die Zuschauer bei diesem echt nostalgischen Gaudi-Ski-Rennen. Gefahren wurde auf Holz-Ski wie anno dazumal, angefertigt aus den Dauben der original Holzbierfassl des Traunsteiner Hofbräuhauses.
In turbulenten Qualifikations-Läufen nach K.O.-System und zwei Halbfinalläufen kämpften sich die besten zehn Sportler ins spannende Finale.

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Michael Gstatter von der Ruhpoldinger Gamsbulat-Musi wurde schließlich – wie bereits bei der letzten WM im Jahr 2015 – als »Fassdauben-Weltmeister 2017« unter Jubelrufen auf den Schultern seiner Fans zur Siegerehrung ins Festzelt getragen.

Auf Platz 2 landete ebenfalls ein Ruhpoldinger, Hannes Steinbacher von der Häusler-Gruppe. Platz 3 ging an Uwe Seidl von der Tiroler Ammerwald-Alm. Die weiteren Platzierungen der Finalisten: 4. Wolfgang Berauer aus München, 5. Heini Lackerschmid vom Gasthof Post aus Kammer, 6. Maxi Haslberger von der Skischule am Westernberg, 7. Julian Fleischer von der Hirsch-Crew aus Österreich, 8. Tim von der Schmachl-Alm, 9. Francis vom Gasthof Post aus Kammer und 10. Michael Nawratil aus Südtirol.

Ein buntes Programm mit dem Sonderlauf der Saalfeldner Marathon-Läuferin Maria Marques in ihrem Marathon-Dirndl und der Auftritt der Weißwurst-Bauchtänzerin vom Hofbräuhaus Traunstein begeisterte das Publikum zwischen den spannenden Vorläufen. Kommentiert von Bernd Cernin mit der Erfahrung aus vielen sportlichen Highlights wie den FIS-Weltcup sowie zahlreichen Red-Bull-Veranstaltungen.
Die Ruhpoldinger unterstützten die Veranstaltung am Westernberg mit Rat und Tat: Gemeinde und Feuerwehr, die Vereine »D' Strafrundn« und »D' Sauriassler« bei der Rennabwicklung und mit ihrer fliegenden Küche. Die Wirts-Familie Oberleitner von der »Leita Stum« mit dem Pistenteam der Skiarena Westernberg bei der Präparation der Rennstrecke und den vielen Anforderungen rund um diese Großveranstaltung.

Auch in zwei Jahren soll die Fassdauben-WM wieder als fester Bestandteil des winterlichen Veranstaltungskalenders nach dem Biathlon-Weltcup stattfinden. fb