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Meisterprüfung erfolgreich absolviert

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Leitende Hauswirtschaftsdirektorin Andrea Seidl (links) überreichte den beiden Meisterpreisträgerinnen Angelika Steiner (Mitte) aus Traunstein und Sofia Maier aus Chieming die Meisterbriefe. (Foto: Nagel/StMELF)

Bei einer Festveranstaltung in Ansbach erhielten 93 Meisterinnen der Hauswirtschaft aus ganz Bayern ihre Meisterbriefe. Darunter auch Angelika Steiner aus Traunstein, Sofia Maier aus Chieming und Andrea Einsiedler aus Teisendorf.


Mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung wurden die 35 besten Prüfungsteilnehmer aller hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe ausgezeichnet. Zu den 20 Prozent der Besten ihres Jahrgangs zählen 19 Meisterinnen, sieben Betriebswirtinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, drei Technikerinnen, drei Dorfhelferinnen sowie drei Fachhauswirtschafterinnen.

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In Vertretung von Ministerin Michaela Kaniber überreichte die Leiterin des Referats Bildung und Schulwesen in der Hauswirtschaft am Staatsministerium, Leitende   Hauswirtschaftsdirektorin Andrea Seidl, die Meisterbriefe und gratulierte den Absolventinnen zu ihren erfolgreichen Abschlüssen.

Die besondere Bedeutung hauswirtschaftlicher Berufe für die Gesellschaft hob Referatsleiterin Seidl hervor. Der demografische und gesellschaftliche Wandel erfordere maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Lebenssituationen.

Auf die frisch gebackenen Meisterinnen, Fachhauswirtschafterinnen, Dorfhelferinnen, Technikerinnen und Betriebswirtinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement warten vielseitige und verantwortungsvolle Führungsaufgaben im Berufsfeld Hauswirtschaft. Als Fach- und Führungskräfte sorgen sie beispielsweise in Großhaushalten wie Seniorenhäusern, Kindergärten oder Seminar- und Tagungshäusern nicht nur für das leibliche Wohl von Bewohnern und Gästen, sondern auch für ein attraktives und einwandfreies Lebensumfeld. Viele Absolventinnen hauswirtschaftlicher Fortbildungsberufe wagen mit ihren Kompetenzen aber auch den Schritt in die Selbstständigkeit und gründen ein Dienstleistungsunternehmen.

Die erstklassige Bildungsqualität in der hauswirtschaftlichen Aus- und Fortbildung zeige sich laut Seidl unter anderem in den regelmäßigen Spitzenpositionen bayerischer Azubis bei beruflichen Wettbewerben. Jugendliche fühlen sich von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen angesprochen, die selbstständiges Arbeiten und die Übernahme von verantwortlichen Tätigkeiten bieten. An die künftigen Ausbilderinnen erging der Appell, aktiv für die Ausbildung zu werben und attraktive Ausbildungsplätze anzubieten. fb