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Mehrere Mitarbeiter am Coronavirus erkrankt: Kreisklinik Ruhpolding geschlossen

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Kreisklinik Ruhpolding geschlossen – Mehrere Mitarbeiter am Coronavirus erkrankt
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Kein Betrieb herrscht derzeit in der Kreisklinik Vinzentinum in Ruhpolding. Mehrere Mitarbeiter sind am Coronavirus erkrankt. (Foto: Kliniken Südostbayern)

Ruhpolding – Noch rund eine Woche geschlossen bleibt die Kreisklinik Vinzentinum in Ruhpolding. Wie das Traunsteiner Tagblatt auf Nachfrage erfuhr, haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Deswegen wurde am vergangenen Donnerstag der Betrieb eingestellt.

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Wie Kliniken-Pressesprecher Ralf Reuter mitteilt, soll ab dem 20. April wieder Betrieb in dem mit 76 Betten kleinsten Haus der Kliniken Südostbayern AG herrschen. Zuletzt wurden 14 akutgeriatrische Patienten dort stationär behandelt.

»Sie wurden ins Krankenhaus Trostberg verlegt, da einige Mitarbeiter des Krankenhauses in Ruhpolding positiv auf Covid-19 getestet worden waren.« Laut Reuter befinden sich die Mitarbeiter bereits in häuslicher Quarantäne und werden medizinisch betreut.

Viele weitere Räume können derzeit auch aus einem anderen Grund nicht genutzt werden. Denn in der Kreisklinik finden gerade Bauarbeiten statt. Für rund 4,2 Millionen Euro möchte die Kliniken Südostbayern AG die Patientenzimmer modernisieren, ein flächendeckendes WLAN-Netz erstellen und den Komfort sowie die Sicherheit im Gebäude erhöhen.

Laut Ralf Reuter wurden die Arbeiten in dem atriumähnlichen Gebäude in vier Bauabschnitte unterteilt, sodass sie während des laufenden Betriebs durchgeführt werden können – ohne dass die Patienten groß beeinträchtigt werden. Begonnen habe man mit den Bauarbeiten bereits im April vergangenen Jahres. »Der erste Bauabschnitt wurde vor Kurzem fertiggestellt, jetzt haben wir mit dem zweiten begonnen«, so Reuther. jal/red

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