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Mehrere Bauanträge behandelt

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Surberg. Mit einer ganzen Reihe von Bauanträgen musste sich der Surberger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befassen. Das Erfreuliche für die Bauwerber: Die Gemeinderäte stimmten allen Bauanträgen einhellig zu.


Das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde für den Ausbau einer Hochtenne mit einer Altenteilwohnung in Surtal. »Das Vorhaben liegt im Außenbereich und ist nach dem Baugesetzbuch privilegiert, nachdem es dem bestehenden landwirtschaftlichen Betrieb dient«, erklärte Bürgermeister Josef Wimmer.

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Ebenfalls im Außenbereich liegt das Vorhaben, einen Pferdestall mit Heuboden in Geiersnest zu erweitern. »Das Vorhaben wäre privilegiert, soweit es einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient und nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnimmt«, sagte Wimmer. Das gemeindliche Einvernehmen wurde daher unter dem Vorbehalt erteilt, dass das Vorhaben dem landwirtschaftlichen Betrieb dient.

Einverstanden war das Gremium mit der Errichtung eines Mehrfamilienhauses (sechs Wohnungen) mit Garagenanlage (sechs Stellplätze) und sechs weiteren Kfz-Stellplätzen in Hallabruck. Von den Festsetzungen des Bebauungsplans »Hallabruck Ettendorfer Feld/Nord« wurden folgende Befreiungen erteilt: Überschreiten des Maßes der baulichen Nutzung, Festsetzung der Bezugspunkte für die seitliche Wandhöhe und Überschreiten der Baugrenzen durch die Errichtung des Fahrrad- und Müllhauses.

Weiter befasste sich der Gemeinderat mit dem Umbau und Anbau an einem Wohnhaus für eine zweite Wohneinheit mit energetischer Sanierung sowie Neubau eines Carports mit Abstellraum in Surberg. Den Abweichungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans »Surberg« bezüglich Überschreitens der höchstzulässigen Grundfläche und der Maßgabe, dass Nebengebäude nicht zu Wohnzwecken ausgebaut werden, wurde als städtebaulich vertretbar Zustimmung erteilt. Bezüglich des Carports mit Abstellraum wurde die Befreiung verweigert. Bei einem Ortstermin soll das voraussichtliche Höhenprofil des Carports zur Nachbargrenze aufgesteckt und begutachtet werden.

Kein Widerspruch regte sich gegen den erdgeschoßigen Ausbau zur Wohnzimmererweiterung an einem Zweifamilienhaus in Thalmann. »Hierbei handelt es sich um eine familiengerechte Erweiterung eines zulässigerweise errichteten Wohngebäudes, die gemäß Baugesetzbuch genehmigungsfähig ist«, sagte der Bürgermeister.

Keine Probleme sahen die Gemeinderäte bei der Errichtung eines Wohnhauses mit Garage in Hallabruck, da die Festsetzungen des Bebauungsplans »Hallabruck Ettendorfer Feld/Nord« eingehalten werden. Schließlich ging es noch um den Anbau eines Wintergartens an ein Wohnhaus und die Errichtung einer Einfriedungsmauer in Hufschlag. Wimmer stellte fest, dass beim Wintergarten die notwendigen Abstandsflächen eingehalten würden. Die geplante Mauer mit einer Höhe von zwei Metern sei genehmigungsfrei. »Soweit für die geplanten fünf Säulen (2,3 Meter) eine Genehmigung notwendig sei, werde diese erteilt. Dem Bauantrag wurde daher zugestimmt. Bjr