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Mehr Krippenplätze nötig

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Grabenstätt. Im Rahmen einer Elternumfrage zur Kinderbetreuung stellte die Gemeinde Anfang November Eltern von Kindern, die zwischen 2002 und 2012 geboren wurden, Fragebögen zu. Ziel war es, den Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen zu ermitteln.


So wurden in 277 Schreiben Fragebögen für 414 Kinder ausgegeben. Rund 50 Prozent der Erziehungsberechtigten beteiligten sich daran. Mit 57,2 Prozent lag der Beteiligungssatz bei den Eltern von Kindern der Altersgruppe 2006 bis 2012, also den null bis sechs jährigen Kindern, am höchsten. Der stärkste Rücklauf aber kam von Eltern des Geburtsjahrgangs 2008. 27 der 38 ausgegebenen Fragebögen kamen hier zurück. Die Umfrageergebnisse seien durchaus repräsentativ, mangels Vollständigkeit habe man die Daten aber entsprechend hochrechnen müssen, heißt es aus der Gemeindeverwaltung. Wie Bürgermeister Georg Schützinger in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, bestehe »wohl ein Bedarf für eine weitere Kinderkrippe«. Man überlege nun, wie weiterverfahren werden solle. Derzeit ist dem Grabenstätter Pfarrkindergarten St. Maximilian eine eingruppige Krippe angegliedert. Eine maßgebliche Rolle spiele auch der Gesichtspunkt der staatlichen Förderung, denn das gegenwärtige Konzept laufe nach derzeitigem Stand zum Ende des kommenden Jahres aus, hieß es. Bis dahin müssten etwaige Maßnahmen abgeschlossen sein.

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Die Geburtenzahlen sind in Grabenstätt zwar leicht rückläufig. Im Vergleich zu anderen Kommunen handle es sich aber immer noch um einen sehr erfreulichen Stand, so Geschäftsleiter Andreas Lindlacher. 2006 gab es 40 Geburten, 2007 47, 2008 38, 2009 30, 2010, 39, 2011 35 und 2012 waren es 32. mmü