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Mehr Datensicherheit

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Foto: dpa/Nicolas Armer

Unterwössen – Gemeinsam wollen die Gemeinden im Landkreis Traunstein für mehr Datensicherheit tun. Jetzt genehmigte der Unterwössener Gemeinderat eine Zweckvereinbarung, die einen gemeinsamen Datensicherheitsbeauftragten vorsieht und die Zusammenarbeit regelt.


Hackerangriffe auf Firmen und öffentliche Einrichtungen werden ein immer größeres Problem. Die IT-Sicherheit ist deshalb derzeit Thema in den Kommunen. Das bayerische E-Government-Gesetz verpflichtet öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen durch angemessene technisch-organisatorische Maßnahmen und Konzepte, die Sicherheit zu gewährleisten, und einen Beauftragten für Informationssicherheit zu bestellen.

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Weil gerade kleine Kommunen diese Herausforderung nur schwer stemmen können, rät eine Initiative des Bayerischen Gemeindetags zu interkommunaler Zusammenarbeit.

Gemeinsamer Datenschutzbeauftragter

Der Idee folgen die Kommunen im Landkreis Traunstein. Ihre Zweckvereinbarung mit dem Landratsamt Traunstein sieht vor, die Dateninformationssicherheit gemeinsam anzugehen und einen gemeinsamen Sicherheitsbeauftragten einzusetzen. Die Zweckvereinbarung umfasst alle Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten und die Unterstützung der Gemeinden in Fragen der Datensicherheit.

Der Landkreis hat die Stelle des Informationssicherheitsbeauftragten ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet mit diesem Monat. Von den Gesamtkosten des Projekts werden 50 Prozent zu gleichen Teilen von allen Vertragsgemeinden übernommen, die verbleibenden Kosten im Verhältnis der Einwohnerzahlen umgelegt. Für die Gemeinde Unterwössen geht die Verwaltung von voraussichtlich 3200 Euro aus. Der Gemeinderat genehmigte die Zweckvereinbarung einstimmig. lukk