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Mehr als ein Drittel mit einer Eins vor dem Komma

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Sie haben gut lachen; die Abiturienten des Chiemgau-Gymnasiums, die ihren Abschluss mit der Traumnote 1,0 geschafft haben (von links) Franziska Bartschmid, Stephan Thaler, Rebecca Linke, Maximilian Mayer, Saskia List, Simon Steinmaßl und Franziska Schuhbeck mit Schulleiter Klaus Kiesl. (Foto: Peter)

Traunstein. Mit dem bayerischen Abitur in der Tasche und den erworbenen Grundlagen können die 153 Abiturienten des Chiemgau-Gymnaisums die nächsten Herausforderungen in Studium und Ausbildung beruhigt angehen. Das sagte Schulleiter Klaus Kiesl bei der Verleihung der Abiturzeugnisse am Freitag. Zwei Drittel der Absolventen bestanden ihr Abitur mit der Note »Gut« oder »Sehr gut«, wobei deutlich mehr als ein Drittel aller zum Abitur angetretenen Schüler eine Eins vor dem Komma hatte. Wie Kiesl weiter erfreut feststellte, sei der Notenschnitt am CHG deutlich besser als im Landesdurchschnitt.


Einmalig war nach den Worten von Kiesl in seiner Amtszeit, dass es sieben Abschlüsse mit der Traumnote 1,0 gab. Die Note 1,0 erreichten: Franziska Bartschmid, Rebecca Linke, Saskia List, Maximilian Mayer, Franziska Schuhbeck, Simon Steinmaßl und Stephan Thaler.

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Mit einigen der diesjährigen Abiturienten habe er acht Schuljahre verbracht, sagte Oberstufenkoordinator Dieter Thumser. Bereits in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe habe er damals einigen die Mathematik näher gebracht. Die Motivation der Anfangsjahre sei bei fast allen geblieben, bei einigen sei sie erst im Endspurt gekommen, fügte er an. Die Aufmerksamkeit bei seinen Vorträgen sei deutlich höher gewesen, als er erwartet hätte. Die meisten hätten die Chancen des Systems genutzt und die Hürden souverän gemeistert, sagte Thumser.

Die Elternbeiratsvorsitzende Constanze Lukas-Kamm baute ihr Grußwort auf verschiedene Zitate und Musikeinspielungen auf und drückte damit aus, dass die frischgebackenen Abiturienten nun das Rüstzeug hätten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Der Vorsitzende des Freundeskreises des Chiemgau-Gymnasiums, Ludwig Hilbig, sagte, dass nun vielen sicher ein Stein vom Herzen falle, aber sicher auch einige mit einem weinenden Auge von der Schule Abschied nähmen; denn der Abschluss sei auch mit Aufbruch verbunden.

Er rief dazu auf, dass sie weiterhin wie während der Zeit an der Schule die Welt kritisch und aufmerksam beobachten sollten. Die Abiturrede hielten Bernadette Gruber und Johannes Poller. Poller sagte, wegen der Fächerwahl seien »sie durchmischt worden« und kamen mit Kollegiaten zusammen, mit denen man vorher nichts zu tun hatte. Oberstufe bedeute Engagement, um die Seminare und Projekte zu organisieren und zu planen, sagte Bernadette Gruber. Der Abschluss sei mit Verantwortung und Entscheidungen für die Zukunft verbunden, so Gruber weiter. In gelöster Stimmung klang die gelungene Feier aus. MP

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