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Mehr als die Hälfte schaffte Mittleren Abschluss

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Für ihre hervorragenden Leistungen erhielten Schüler der Staatlichen Berufsschule III einen Staatspreis. Unser Foto zeigt in der vorderen Reihe von links Anne Katrin Niedermaier, Kreisrätin Burgi Mörtl-Körner, Magdalena Linner, Sarah-Shima Ahewat, Studiendirektorin Christiane Elgass; in der hinteren Reihe von links Sophia Höhner, Julia Schwarzenlander, Monika Hartl, Christina Wastlhuber und Robert Lohmair.

Traunstein. In der Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule III Traunstein mit Berufsfachschulen für Kinder-pflege, Ernährung und Versorgung sowie Sozialpflege erhielten 168 Schüler ihre Abschlusszeugnisse. Von den Absolventen schafften 95, also 57 Prozent, den Mittleren Schulabschluss. Zehn Schüler erhielten für hervorragende Leistungen eine Staatspreisurkunde der Regierung von Oberbayern.


Die Urkunden überreichten die stellvertretende Schulleiterin Christiane Elgass und Kreisrätin Burgi Mörtl-Körner an Christina Wastlhuber (Engelsberg), Robert Lohmair (Feldkirchen-Westerham), Sophia Höhner (Traunstein), Anne Katrin Niedermaier (Altenmarkt), Magdalena Linner (Höslwang), Sarah-Shima Ahewat (Freilassing), Monika Hartl (Seeon), und Julia Schwarzenlander (Traunstein). Ein Geschenk erhielten zudem die Klassenbesten Anna Weber (Seeon) und Jeanette Färber (Nußdorf).

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Christiane Elgass, die ab August die Schulleitung der Staatlichen Berufsschule II Rosenheim übernimmt, gratulierte den Schülern in zweifacher Hinsicht: weil sie eine wichtige Etappe ihres Berufswegs erreicht haben und weil sie die Chance auf Bildung i angenommen haben. Dies sei nicht selbstverständlich.

»Weltweit gehen etwa 57 Millionen Kinder nicht zur Schule. Die Hälfte davon lebt in Krisenländern mit Konflikten«, machte sie deutlich. Wir könnten dagegen ohne Zutun in einem Land aufwachsen, in dem Bildung selbstverständlich sei. Bildung als Chance zu begreifen, sollte daher ein Leitspruch sein. Sie ermögliche nicht nur ein finanzielles Auskommen und eine interessante Berufstätigkeit, Bildung mache sie zu aufmerksamen Menschen und kritischen Bürgern.

Die Glückwünsche der Stadt Traunstein überbrachte Oberbürgermeister Manfred Kösterke. Die Absolventen seien mit ihren Berufen für das Wohlfühlgefühl in der Region zuständig. »Sie kommen jetzt in Berufe, die für die Region wichtig sind«, meinte er. Es sei beruhigend, die Menschen gut versorgt zu wissen. Die gute Versorgungslage sei ein Faktor, warum die Menschen gerne in der Region lebten. »Wir brauchen Sie weiterhin, um den Menschen eine hohe Lebensqualität bieten zu können«, warb Kösterke bei den Schülern zum Bleiben. Nun beginne der Ernst des Berufslebens. Der Oberbürgermeister wünschte ihnen, dass sie die Ziele erreichen und ihrem Leben neue Impulse geben mögen. »Bleiben Sie offen, lernfreudig und vor allem neugierig.«

Einen kurzen Rückblick auf die Schulzeit gab Schülersprecherin Barbara Pauli. Sie sprach von einer schönen, lehrreichen und informativen Zeit, in der viele Freundschaften entstanden seien. Ihr Dank galt den Begleitern wie Eltern, Lehrern, Freunden und »wer sich sonst noch angesprochen fühlt«. Bjr