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Mehr als 300 Radfahrer gingen auf Bildersuche

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Die Sieger der Radlbildersuchfahrt: Hilde Zimmermann (Zweite von links) gewann in der Einzelwertung. Margit und Marina Stöger, die als »Mütterchen und Tochter Nr. 1« antraten, sicherten sich als Gruppe den ersten Platz. Den Siegern gratulierten Vortänzerin Johanna Volk (links) und Vorplattler Tobias Purzeller (rechts). (Foto: Volk)

Nußdorf – Margit und Marina Stöger und Hilde Zimmermann sind die Sieger der Radlbildersuchfahrt des Trachtenvereins Nußdorf. Margit und Marina Stöger, die als »Mütterchen und Tochter Nr.1« antraten, sicherten sich den Sieg in der Gruppenwertung. Die »Schwiegertiger« (Christa Osenstätter, Nußdorf und Elisabeth Loferer, Schleching) kamen auf den zweiten Platz vor den »Reiters«, der Familie Pöschl aus Herbsdorf. Hilde Zimmermann wiederholte ihren Einzelsieg der letzten Radlbildersuchfahrt. Sie erreichte als Einzelstarterin die meisten Punkte vor Maria Niederbuchner und Anna Brunner.


Für alle radelnden Bildersucher standen jedoch weniger die Siegerpreise im Vordergrund; vielmehr galt der olympische Gedanke »Dabei sein ist alles« und der Spaß an der Freude. Über 300 Radfahrer vom einjährigen Nachwuchs, der im Radanhänger dabei war, bis zum rüstigen Opa nahmen teil. Mit der großen Teilnehmerzahl und dem herrlichen Sommerwetter waren die Aktiven des Trachtenvereins als Organisatoren mehr als zufrieden. 60 Gruppen und 35 Einzelstarter machten sich auf die rund 16 Kilometer lange Strecke und suchten dabei eifrig nach den Bildausschnitten, die ihnen am Start mitgegeben wurden.

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Die Strecke führte über Sondermoning, Eglsee, Chieming, Innerlohen, Erlstätt und Schmidham zurück nach Nußdorf zum Startpunkt am Bürger- und Vereinsheim. Zu den 18 Suchbildern musste man Fragen beantworten. Zudem galt es bei mehreren Wertungsprüfungen Sonderpunkte zu sammeln. So mussten die Teilnehmer schätzen, wie viele Kronkorken sich in einem Glaskrug befanden und die Bilder von Kirchtürmen den aufgelisteten Ortsnamen zuordnen. Um Schnelligkeit ging es beim Durchfahren eines Slalomparcours und dabei musste ein Ei auf einem Löffel jongliert werden. Bonuspunkte gab es für die Teilnehmer, die den längsten Tannen- oder Fichtenzapfen mit ins Ziel brachten.

Nach rund vier Stunden Fahr- und Suchzeit waren die meisten Teilnehmer wieder am Ziel angekommen. Ausgezeichnet organisiert war die Veranstaltung von den Aktiven des Trachtenvereins, die sich auch um das leibliche Wohl der Pedaltreter kümmerten.

Die Sieger wurden nach Ende der Rundfahrt beim Gartenfest auf dem Vorplatz des Bürger- und Vereinsheims geehrt. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die »Höllberg-Musikanten.« pv