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Medaillenregen für Mitglieder der Nußdorfer Feuerwehr

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Helmut Knurr (rechts) legte zum sechsten Mal die Leistungsprüfung »Löschen« ab. Für den Erfolg erhielt er die höchste Stufe des Leistungsabzeichens, die Plakette in Gold-Rot. Das Leistungsabzeichen überreichte ihm unter anderem Kommandant Willi Müller. (Foto: Volk)

Nußdorf. Leistungsabzeichen in Silber und Gold gab es für 18 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr. Die Floriansjünger unterzogen sich in zwei Gruppen der Leistungsprüfung der »Gruppe im Löscheinsatz« und bestanden den Leistungstest.


Helmut Knurr erhielt dafür das Leistungsabzeichen in Gold-Rot (Stufe 6) – die höchste Leistungsauszeichnung, die bei den Feuerwehren in Bayern vergeben wird. Mit dem Abzeichen in Gold-Grün wurde der Prüfungserfolg (Stufe 5) von Andreas Götzinger und Helmut Braml jun. gewürdigt. Mit der Plakette in Gold-Blau (Stufe 4) ausgezeichnet wurden Thomas Huber, Nils Israel, Andreas Schroll, Sebastian Speckbacher und Josef Steiner. Das Leistungsabzeichen in Gold (Stufe 3) für die bestandene Prüfung ging an Sebastian Schauer, Tobias Müller, Sebastian Osenstätter, Felix Osenstätter, Mathias Mayer und Johannes Pöschl. Die Prüfung der Stufe 2 bestanden Martin Braml, Robert Falkinger, Stefan Huber und Thomas Trippe. Dafür wurde ihnen das Leistungsabzeichen in Silber überreicht. Als Gruppenführer der beiden Prüfungsmannschaften waren Sebastian Schauer und Andreas Götzinger tätig.

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Mit der Prüfungsordnung für die Leistungsprüfung »Löschen« haben die Feuerwehren die Möglichkeit, zwischen drei Prüfungsvarianten zu wählen. Die Nußdorfer entschieden sich für einen Löschaufbau mit Wasserentnahme aus Hydranten, wie dies den örtlichen Gegebenheiten am häufigsten entspricht. Unter den aufmerksamen Augen des Schiedsrichterteams mit Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein sowie Konrad Unterstein, Stefan Reichelt und Wolfgang Falkinger zeigten die Löschmannschaften, dass sie bestens auf die Prüfung vorbereitet wurden. Besonders würdigte Kommandant Willi Müller den Einsatz von Christian Roppert, der als Ausbilder der zwei Prüfungsgruppen bei allen vorbereitenden Übungen zur Stelle war.

Innerhalb des Zeitlimits von 150 bis 180 Sekunden und mit weniger als den maximal erlaubten 40 Fehlerpunkten absolvierten die Gruppen die Übungsvorgabe mit Außenangriff und Bereitstellung von drei C-Rohren. Auch beim Vorführen von Knoten und Stichen, dem Kuppeln einer vierteiligen Saugleitung sowie der Durchführung einer Trockensaugprobe machten die Prüfungsteilnehmer keine schwerwiegenden Fehler und bestanden die Leistungsprüfung.

Über den Erfolg der Aktiven freute sich nicht nur Kommandant Willi Müller, sondern auch Nußdorfs Bürgermeister und Kreisbrandrat Hans Gnadl. Bei der Übergabe der Leistungsabzeichen würdigte Gnadl das Engagement der Feuerwehrmänner, die sich mit zahlreichen Übungen auf die anspruchsvolle Leistungsprüfung vorbereitet hatten. »Die Feuerwehrler leisten einen unschätzbar wertvollen Dienst zum Wohl der Bürger«, betonte er.

Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein hob die Bedeutung der Leistungsprüfung hervor, die den Floriansjüngern routiniertes Handeln und Sicherheit gebe, die im Ernstfall das Fundament einer schnellen und effektiven Hilfe darstelle. Kommandant Müller bat die Aktiven, in ihrem Eifer nicht nachzulassen und regelmäßig zu den Übungen zu kommen, damit die Feuerwehr eine, im Ernstfall schlagkräftige Truppe bleibe. pv