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Medaillenausbeute für Nußdorfer Floriansjünger

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Andreas Götzinger (rechts), Vorsitzender des Feuerwehrvereins, war einer von 18 Nußdorfer Aktiven, die die Leistungsprüfung »Löschen« erfolgreich absolvierten. Götzinger erhielt dafür das Abzeichen in Gold-Rot, die höchstmögliche Auszeichnung in Bayern. Dazu gratulierten Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein (links) und Kommandant Martin Hofbauer. (Foto: Volk)

Nußdorf – Leistungsabzeichen in Gold, Silber und Bronze gab es für 18 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr. Die Floriansjünger unterzogen sich in zwei Gruppen der Leistungsprüfung »Löschen« und bestanden mit Bravour. Zwei der Aktiven – Andreas Götzinger und Helmut Braml – legten die Prüfung der Stufe 6 ab und erhielten dafür das Leistungsabzeichen in Gold-Rot, die höchste Auszeichnung, die bei den Feuerwehren in Bayern vergeben wird.


Mit dem Abzeichen in Gold-Grün (Stufe 5) wurde der Prüfungserfolg von Martin Hofbauer, Thomas Huber, Josef Steiner und Martin Zimmermann gewürdigt. Mit der Plakette in Gold-Blau (Stufe 4) ausgezeichnet wurden Johannes Pöschl, Mathias Mayer, Sebastian Osenstätter und Sebastian Schauer. Leistungsabzeichen in Gold (Stufe 3) für die bestandene Prüfung gingen an Martin Braml, Robert Falkinger, Stefan Huber und Thomas Trippen. Die Prüfung der Stufe 2 bestand Markus Putze. Dafür wurde ihm das Leistungsabzeichen in Silber überreicht. Erstmals erfolgreich eine Leistungsprüfung bestanden Andreas Niederbuchner, Andreas Osenstätter und Philipp Block und erhielten dafür die Plakette in Bronze.

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Als Gruppenführer der beiden Prüfungsmannschaften waren Sebastian Schauer und Andreas Götzinger tätig. Mit der Prüfungsordnung für die Leistungsprüfung »Löschen« ist den Feuerwehren die Möglichkeit gegeben, zwischen drei Prüfungsvarianten zu wählen. Die Nußdorfer entschieden sich für einen Löschaufbau mit Wasserentnahme aus Hydranten, wie dies den örtlichen Gegebenheiten am ehesten entspricht. Unter den Augen des Schiedsrichterteams mit Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein sowie Stefan Reichelt und Karl-Heinz Handrick zeigten die Löschmannschaften, dass sie bestens auf die Prüfung vorbereitet waren. Besonders freute sich 1. Kommandant Martin Hofbauer über den Erfolg seiner Mannschaften. Das intensive Üben habe zu großer Routine geführt, die sich im Erfolg der Leistungsprüfung widerspiegelte. Zur bestandenen Prüfung gratulierte auch Nußdorfs Bürgermeister Hans Gnadl. Er forderte dazu auf, im steten Üben nicht nachzulassen und der Feuerwehr weiterhin die Treue zu halten.

Bei der Leistungsprüfung der Gruppe im Löscheinsatz muss innerhalb eines Zeitlimits von 190 Sekunden ein Löschaufbau mit drei C-Rohren vorgeführt werden. Zudem sind spezifische Knoten und Stiche zu knüpfen, eine vierteilige Saugleitung zu kuppeln. Dabei dürfen nur maximal 40 Fehlerpunkte gemacht werden. Die Nußdorfer Prüfungsgruppen machten nur sieben bzw. neun Fehlerpunkte. pv