weather-image
22°

Max und Maria bleiben die beliebtesten Vornamen

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die Vornamen Max und Maria sind genauso beliebt wie im vergangenen Jahr. Sie stehen in der Liste der beliebtesten Vornamen weiterhin ganz oben. (Foto: Schwaiger-Pöllner)

Traunstein – Max und Maria blieben auch im vergangenen Jahr die beliebtesten Vornamen in der Region. Deutliche Verschiebungen gab es aber auf den folgenden Plätzen. So löste Simon den Vornamen Felix bei den Buben auf Platz zwei ab und bei den Mädchen rückte Anna auf Platz zwei vor und verdrängte Marie. 1628 Geburten wurden im vergangenen Jahr im Standesamt Traunstein beurkundet, das sind um 80 oder knapp 5,2 Prozent mehr als noch 2014.


362 verschiedene Namen wurden für die männlichen Neugeborenen gewählt, fast 420 für die weiblichen. Die jeweils zehn am häufigsten gewählten Vornamen bei Buben und Mädchen machen zusammen fast ein Drittel aller Namensgebungen aus. Die traditionellen Namen stehen nach wie vor ganz hoch im Kurs.

Anzeige

Marie rutschte auf Platz vier ab

Bei den Mädchennamen gilt das seit vielen Jahren für Maria und Marie. Der alte Name Maria steht unangefochten an der Spitze: 53 Eltern (Vorjahr: 40) ließen ihre Tochter auf diesen Namen registrieren. Dazu kommt 36-mal (Vorjahr 34) der Name Marie auf Platz vier (Vorjahr Platz 2). Dafür rückte Anna mit 44 Nennungen (Vorjahr 25) von Platz fünf auf Platz zwei vor; gefolgt von Sophie mit 39 (33) Nennungen und dem Sprung um einen Platz nach vorne. Katharina rückte in der Beliebtheitsskala von Platz 14 auf den fünften Rang, Sophia behielt Platz sechs.

Die weitere Reihung der beliebtesten Mädchennamen: Johanna (fünf Plätze gewonnen), Mia, Lena, Magdalena, Julia, Leonie, Theresa, Emily, Antonia, Elisabeth, Emilia, Franziska und Helena.

Die Zahl derer, die ihren Sohn Maximilian nennen, ist im vergangenen Jahr noch einmal gestiegen; und zwar von 47 auf 55. Mit weitem Abstand und 30 Nennungen folgt Simon in der Beliebtheitsskala vor Elias und Michael (je 28), Jakob, Josef und Sebastian (je 27) sowie Johannes und Jonas (je 25). Erst auf Platz zehn folgt Felix, im Jahr 2014 noch der Vorname mit den zweithäufigsten Nennungen.

In der langen Liste der über 400 Mädchennamen tauchen auch viele »Zungenbrecher« auf. Das sind vor allem Namen, die Zuwanderer aus Nigeria ihren Töchtern geben. Ein paar Beispiele: Chimamanda, Lora-Osahenrunmwen, Oluwatumilara, Oghomwen, Osarugue und Necmiye, was soviel bedeutet wie Stern.

Mia und Ben sind bundesweit an der Spitze

Bundesweit standen im vergangenen Jahr andere Vornamen an der Spitze: bei den Mädchen Mia vor Emma, Hannah/Hanna, Sofia/Sophia, Anna, Emilia und Lina. Erst danach kommt die in Bayern so beliebte Marie.

Bei den Buben führt Ben die bundesweite Beliebtheitsskala an; gefolgt von Jonas, Leon, Elias, Finn/Fynn, Noah, Paul, Luis/Louis, Lukas/Lucas, Luca/Luka und Felix. Erst danach folgt der bei uns beliebteste Vorname Maximilian. -K.O.-