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Max Rauecker mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Mit dem Bundesverdienstkreuz wurde der Kreisbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land, Max Rauecker, geehrt. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann überreichte ihm den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen einer Feier des Malteser Regionalrates. Mit der Auszeichnung würdigte der Innenminister den 54-jährigen Traunsteiner für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement.

Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde Max Rauecker (links), Kreisbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land, geehrt. Die Auszeichnung, die auf Vorschlag von Ministerpräsident Horst Seehofer von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen wird, überreichte Innenminister Joachim Herrmann. (Foto: Volk)

Mehr als 35 Jahre Einsatz für den Malteser Hilfsdienst

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Rauecker gehört dem Malteser Hilfsdienst seit mehr als 35 Jahren an, zuerst als Gruppenleiter, später als Diözesanjugendsprecher. Seit 1987 ist Rauecker als Kreisbeauftragter ehrenamtlich für den Malteser Hilfsdienst im Landkreis Traunstein verantwortlich. Sieben Jahre ist er zudem als Beauftragter für die Kreisgliederung im Berchtesgadener Land verantwortlich. Dem Diözesanvorstand der Malteser in der Erzdiözese München und Freising gehört er seit 1985 an; 13 Jahre ist er Mitglied des Präsidiums des Malteser Hilfsdienst in Deutschland.

Der Hilfe für Menschen mit Behinderung hat sich Rauecker besonders verschrieben. So war er Mitinitiator der Kontaktgruppe für Körperbehinderte im Landkreis Traunstein, einer Selbsthilfegruppe von Körperbehinderten, die er seit Jahrzehnten unterstützt. So gestaltet er Ausflüge und Gemeinschaftstreffen und wirkt im Organisationsteam mit. Auch die Auslandshilfe liegt ihm sehr am Herzen. An der Polenhilfe in den 1980-er Jahren und der Kosovohilfe war er ebenso maßgeblich beteiligt, wie an der wochenlangen Betreuung von Flüchtlingen aus der DDR kurz vor dem Fall des Eisernen Vorhangs.

Besonders aktiv ist Rauecker in der Unterstützung und Partnerschaft zu den südafrikanischen Maltesern, die in Mandeni das größte Hospiz des Landes, eine Sozialstation, ein Waisenhaus und viele weitere Projekte betreiben. Auf Raueckers Initiative als Kreisbeauftragter entstand in Traunstein ein ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitungsdienst für Senioren. Auch zum Projekt »Mahlzeitenpatenschaft«, das es Menschen in finanzieller Notlage ermöglicht, täglich ein warmes Mittagessen zu erhalten, hat er maßgeblich beigetragen.

Glückwünsche von vielen Malteser-Funktionären

Sein vielfältiges Engagement würdigte auch Stephanie Freifrau von Freyberg, die Diözesanleiterin der Malteser in der Erzdiözese München und Freising: »Herren wie Max Rauecker sind das Herzstück der Malteser.« Gratulationen und Dank gab es auch von Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Karl Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender der Geschäftsführung der gemeinnützigen Dienstleistungs-GmbH der Malteser und Erich Prinz zu Lobkowicz, Präsident des Malteser-Ordens in Deutschland. Auch Herzog Franz von Bayern gehörte zu den Gratulanten.

Max Rauecker wäre nicht er – bescheiden und sich nie in den Vordergrund stellend – wenn er bei der Ordensverleihung nicht an die vielen Helfer und Mitstreiter in Traunstein gedacht hätte. »Die Auszeichnung bestätigt die hervorragende Arbeit von vielen engagierten Ehrenamtlichen in der Kreisgliederung Traunstein. Ohne diese Unterstützung und das gute Zusammenwirken wäre unsere vielfältige, karitative Arbeit nicht möglich«, so Rauecker.

Nichtsdestotrotz steht Max Rauecker selbst stets zur Verfügung, wenn Not am Mann ist. Egal ob bei Wallfahrten für Menschen mit Behinderung, als Küchenhelfer im Katastrophenschutz oder im Kriseninterventionsteam, wo er und seine Kollegen »Erste Hilfe für die Seele« betreiben. Für den in Höfen am Hochberg lebenden Malteser-Kreisbeauftragten ist die Förderung der Malteser Jugend und das Begeistern von Kindern und Jugendlichen für die Ziele und Ideale der Hilfsorganisation eine große Leidenschaft.

Er begleitet die jüngsten Malteser bei Bedarf durch die ganze Republik. Erst vor wenigen Wochen konnte er sich mit der Traunsteiner Jugendgruppe über den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Malteser Sanitätseinheiten in Aachen freuen. pv