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Max I. und Andrea III. übernehmen närrisches Regiment

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Blau-Weiss-Präsident Martin Litwinschuh (von links) mit dem neuen Kammerer Prinzenpaar Max I. und Andrea III. sowie deren Vorgängern Marina I. und Andreas III. Oberbürgermeister Christian Kegel gratulierte.

Traunstein – Max I. und Andrea III. sind das neue Prinzenpaar der Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer. Bei einem Festabend im Gasthaus Jobst in Rettenbach übernahmen sie das Regiment von Andi III. und Marina I., welche die Blau-Weissen im Jubiläumsjahr ihres 33-jährigen Bestehens durch die närrische Zeit geleitet haben.


Dass sie das gekonnt, professionell und mit liebenswertem Charme gemacht haben, bestätigten ihnen Vereinspräsident Martin Litwinschuh und Oberbürgermeister Christian Kegel. Das scheidende Prinzenpaar Andi III. und Marina I. hielt eine kurze Rückschau auf den vergangenen Fasching, bei dem es 35 Auftritte hatte.

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Unter den weit mehr als 100 Besuchern der Inthronisationsfeier waren auch Abordnungen von acht Faschingsvereinen: aus Salzburg, Freilassing, Waging, Trostberg, Traunstein, Berchtesgaden, Grabenstätt und Chieming. Sie gratulierten den neuen Regenten und machten fleißig Werbung für ihre eigenen Faschingsveranstaltungen. Oberbürgermeister Christian Kegel krönte die neue Kammerer Faschingsprinzessin. Er wünschte ihr und Max I. viel Spaß und gute Kondition für die bevorstehende närrische Zeit.

In ihrer Antrittsrede verrieten Max und Andrea Hiebl, wie sie im bürgerlichen Leben heißen, dass sie sich vor 17 Jahren in der EDV-Abteilung der Firma Heidenhain in Traunreut kennengelernt haben. Andrea stammt aus Nußdorf, Max aus Obing. Sie habe bald gewusst, dass der Max der Mann fürs Leben ist, bei ihm habe es vier Jahre länger gedauert. Den Hochzeitswalzer haben sie vor elf Jahren getanzt; seitdem ist es mit dem Tanzen vorbei, verriet der neue Prinz. Das wird sich im bevorstehenden Fasching aber sicher ändern. Für Nachwuchs, auch bei Blau-Weiss, haben die neuen Regenten schon gesorgt: Ihre Kinder Johanna und Magdalena tanzen in der Kindergarde mit.

Dann ging es an die Ordensverleihung, die bei einem solchen Anlass ein Muss ist. Den neuen Faschingsorden der Blau-Weissen bekam der Oberbürgermeister, der noch den vom vergangenen Jahr umgehängt hatte, als er auf die Bühne stieg. Geehrt wurde auch der seit Jahrzehnten erfolgreiche Prinzenpaarjäger Andi Schwangler, der allerdings heuer erstmals nicht als »Königsmacher« zum Zuge kam. »Aber nächstes Jahr hat er wieder eines«, zeigte sich Präsident Litwinschuh zuversichtlich.

Martin Litwinschuh verabschiedete am Ende auch ganz offiziell das scheidende Prinzenpaar und würdigte den großen Einsatz. Bevor man sich in den Fasching stürzt, steht den Blau-Weissen allerdings noch eine ganz andere Aufgabe bevor: Sie organisieren den Adventmarkt am 16. Dezember beim Schnitzer in Kaltenbach, was eine Menge Vorbereitungsarbeit erfordert. -K.O.-

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