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Mast gebrochen und Katamaran gekentert: Segler auf dem Chiemsee in Seenot

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Foto: Symbolbild, Armin Weigel (dpa-Archiv)

Prien – Alle Hände voll zu tun hatten die Wasserrettungsdienste am Chiemsee, als gestern Nachmittag mehrere Wassersportler bei heftigem Westwind in Seenot gerieten.


Gegen 13.30 Uhr brach der Mast einer Segeljolle, die zwischen Prien Stock und der Herreninsel auf dem Wasser unterwegs war. Das beschädigte Boot und die beiden Segler konnten unverletzt von der Wasserwacht Bernau in Sicherheit gebracht werden.

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Eine halbe Stunde später kenterte ein Katamaran zwischen Bernau und der Herreninsel. Die 2-köpfige Besatzung versuchte zunächst das Boot selbst wieder aufzustellen. Dazu begab sich einer der Segler ins Wasser, um das Boot in den Wind zu drehen und die Mastspitzte anzuheben. Dies gelang jedoch nicht und das gekenterte Boot wurde von dem Segler weggetrieben. In einer aufwändigen Suchaktion, an der fünf Rettungsboote der Wasserrettungsorganisationen und ein Hubschrauber beteiligt waren, konnte der Mann etwa 45 Minuten später im See treibend entdeckt und leicht unterkühlt gerettet werden.

Gegen 18.30 Uhr musste dann die Wasserwacht Bernau erneut wegen eines erschöpften Surfers ausrücken. Auch er konnte im Bereich zwischen Bernau und Herreninsel vom Rettungsboot aufgenommen und sicher an Land gebracht werden.

Die Wasserschutzpolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es im Falle einer Kenterung enorm wichtig ist beim Boot zu bleiben. Selbstverständlich müssen Rettungsmittel immer einsatzklar sein und rechtzeitig angelegt werden.