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Maßnahmen für den See

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Kirchanschöring. Was tun, damit sich der ökologische Zustand des Waginger Sees verbessert? Einen Zwischenbericht über Maßnahmen, die zurzeit in der Gemeinde Kirchanschöring laufen, haben Franz Knogler und Anton Lenz von der BBV LandSiedlung in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats abgegeben. Ziel ist eine Verringerung der Phosphoreinträge – etwa aus der Landwirtschaft – in den See.


Da Phosphor zum Beispiel über Dränageleitungen, Geländerinnen sowie Graben- und Bachsysteme in den See gelangt, sind Rückhaltemaßnahmen nötig. Sechs Maßnahmen sind bereits am Laufen: in Schneidergröben, Mollstätten, Aich, Enzersdorf, Ebing und Schuhegg. In Schneidergröben etwa entsteht eine eingestaute Feuchtfläche mit Schilf und Rohrkolben. In Mollstätten läuft eine Vergrößerung des vorhandenen Weihers; dieser soll außerdem eine Röhrichtzone erhalten. In Aich entsteht ein etwa 80 Meter langer Verteilergraben, in Schuhegg ein System aus Sichergräben und -becken.

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Darüber hinaus soll es noch weitere Maßnahmen geben. Allerdings gehören dafür laut Verwaltungsleiter Peter Schuster noch Gespräche mit Grundstücksbesitzern geführt. Geplant ist außerdem, im Rahmen der Maßnahmen eine Flurbereinigung durchzuführen. san