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»Massive Verschlechterung«

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Der Verein »Hausärzte Stadt Traunstein« sieht in der neuen Struktur im ärztlichen Bereitschaftsdienst eine »massive Verschlechterung der Versorgung in großen Teilen des Landkreises«. In einer Pressemitteilung nimmt der Verein Stellung: »Durch zunehmende Überalterung vor allem der Hausärzte scheiden immer mehr Ärzte aus Alters- oder Gesundheitsgründen aus der Tätigkeit im ärztlichen Bereitschaftsdienst aus«, heißt es darin. Bereits vor einigen Monaten hätten die Traunreuter Ärzte den Notdienstbereich bis Palling übernehmen müssen.


Die Ärzte aus der Stadt Traunstein müssen in Zukunft das Gebiet bis Seebruck, Grabenstätt und Vachendorf versorgen – und entsprechend die Ärzte aus diesen Orten die Stadt Traunstein. »Durch die Größe der neuen Dienstgruppen ergeben sich lange und zeitraubende Anfahrtswege, die Hausbesuche im ärztlichen Dienstbereich schwierig machen«, erklären die Mediziner. Es sei daher unumgänglich, dass jeder transportfähige Patient in die Praxis des diensthabenden Arztes kommt, da sich dort die erforderlichen Maßnahmen wesentlich zeiteffektiver durchführen ließen.

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