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Martin Schützinger bleibt Traunsteiner Trachtenvorstand

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Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurden beim Trachtenverein »Trauntal« Traunstein Maria Zollner und Martin Straßer (mit Urkunde) geehrt. Unser Foto zeigt sie mit dem zweiten Vorstand Hermann Daxenberger (von links), Vorstand Martin Schützinger und dem Gebietsvertreter des Gauverbands, Alfred Gehmacher. (Foto: Buthke)

Traunstein – Der Trachtenverein »Trauntal« Traunstein bleibt unter bewährter Führung. Bei den Vorstandswahlen bei der Generalversammlung gab es keine Änderungen. Somit besteht die Vorstandschaft weiterhin aus Vorstand Martin Schützinger, zweitem Vorstand Hermann Daxenberger, Schriftführerin Michaela Klauser, zweiter Schriftführerin Franziska Plenk, Kassier Sepp Kaiser und zweitem Kassier Heinz Wurm junior.


Außerdem wurden als Beisitzer Hans Mitterer, Peter Schützinger junior und Michael Zeiser gewählt. Vorplattler ist Andreas Klauser, zweiter Vorplattler Christian Mitterer, Vortänzerin Monika Kaiser, Kinder- und Jugendleiterin Sabine Kaiser, Theaterleiter Franz Reitschuh junior, Fähnrich Michael Stephl, Hüttenwirt Herbert Biermaier und die Kassenprüfer sind Gottfried Fertsch und Hans Hauser. Nicht besetzt werden konnten die Posten der Röckifrauenvertreterin und des Inventarverwalters.

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Gautaler und Gaukrügerl für 70-jährige Treue

Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Seit 70 Jahren sind Maria Zollner und Martin Straßer bei den Trauntalern. Da sie bereits für 50-jährige Treue die goldene Ehrennadel des Vereins erhalten haben, bekamen sie nun eine Ehrenurkunde des Trachtenvereins. Auch vom Gauverband I haben die Beiden vor 20 Jahren bereits das goldene Gauehrenzeichen erhalten. Gebietsvertreter Alfred Gehmacher übergab ihnen deshalb den Gautaler beziehungsweise das Gaukrügerl. Gehmacher sagte, die Geehrten wüssten, was ehrenamtlich bedeute, da sie 1946 gleich nach dem Zweiten Weltkrieg in einer Zeit in den Verein eingetreten seien, als die Trachtenbewegung erst wieder aufgebaut werden musste. Mit der goldenen Ehrennadel für 50 Jahre Treue zum Trachtenverein wurden außerdem Irmgard Edtmayer und Franz Reitschuh senior ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt Trachtenvorstand Schützinger die silberne Ehrennadel.

Schützinger berichtete über den Stand der Vorbereitungen zur 125-Jahr-Feier vom 13. bis 20. August 2017. Auf dem Festplatz an der Siegsdorfer Straße wird dafür ein 70 Meter langes Festzelt aufgestellt, weil am Festsonntag rund 3000 Teilnehmer erwartet werden. Auf dem Festprogramm stehen ein gauoffenes Preisplattln, eine politische Veranstaltung der CSU, ein Tag der Betriebe und Vereine, ein Tanzfest sowie der Festabend. Der Festsonntag am 20. August wird mit einer Messe auf dem Stadtplatz und einem anschließenden Festzug durch die Innenstadt begangen.

Bei seinem Jahresrückblick ging der Vorstand auf die zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten ein. Höhepunkte waren unter anderem das Gaufest des Gauverbands I in Peterskirchen, das Gaufest des Chiemgau-Alpenverbands in Unterwössen, die Trachtenwallfahrt nach Maria Eck, der Georgiritt in Traunstein, das 110. Gründungsfest des Trachtenvereins Surtal-Lauter sowie das Bataillonsfest der Gebirgsschützenkompanie Traunstein.

Vorplattler Andreas Klauser berichtete von der erfolgreichen Teilnahme am Fünf-Vereine-Preisplattln und am Gaupreisplattln, am Plattln um den Traun-Stoa-Pokal und ein Vereinspreisplattln. Zu den Aktiven gehören 13 Buam und 13 Dirndln.

Die Kinder- und Jugendgruppe führte bei der Weihnachtsfeier ein Theaterstück auf und gestaltete das Frühlingsfest im Altenheim der Caritas mit. Beim Gau-Jugendpreisplattln erzielte der Trachtlernachwuchs laut Kinder- und Jugendleiterin Sabine Kaiser sehr gute Ergebnisse.

Theatergruppe findet nur schwer Spieler

Für den verhinderten Theaterleiter Franz Reitschuh junior gab Heinz Wurm junior einen kurzen Bericht ab. Er erklärte, die Theatergruppe tue sich schwer, Spieler zusammenzubringen. Eigentlich habe man vorgehabt, Ende Oktober und Anfang November ein Theaterstück zu spielen, aber man habe das Theaterspielen verschieben müssen und wolle es noch einmal im März versuchen. Interessierte Theaterspieler sollen sich deshalb beim Theaterleiter melden.

Kassier Sepp Kaiser wies auf das Defizit von fast 7000 Euro hin, das durch Rücklagen ausgeglichen wurde. Er rief dazu auf, sich Gedanken zu machen, wie das Defizit der vergangenen Jahre verringert werden könne. Er sagte, es gebe viele Dinge nicht mehr, mit denen man in der Vergangenheit relativ viele Einnahmen erzielt habe. Außerdem müsse man sich im Vereinsausschuss darüber unterhalten, ob man zu jedem Fest mit einer Musikkapelle fahren müsse.

In diesen Zusammenhang wies er auch auf die öffentliche Weihnachtsfeier in der Aula der Berufsschule am 10. Dezember hin. Unter dem Motto »A bsundere Zeit« werden verschiedene Bräuche am Jahresende vorgestellt. Es spielen verschiedene Gruppen. Die Ansage übernimmt Siegi Götze. Bjr