Martin Hartmann aus Obing geht ins Rennen

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Martin Hartmann aus Obing geht als Direktkandidat der Basisdemokratischen Partei Deutschland im Wahlkreis Traunstein für die Bundestagswahl ins Rennen.

Die Mitglieder des Kreisverbands Traunstein der Basisdemokratischen Partei Deutschland Partei (dieBasis) haben Martin Hartmann aus Obing als Direktkandidaten im Wahlkreis Traunstein für die Bundestagswahl im Herbst aufgestellt. Die Partei »dieBasis« war im Juli 2020 auf Bundesebene entstanden. Für die Landkreise Berchtesgadener Land und Traunstein folgte im Dezember 2020 der Kreisverband Traunstein.


Kreisvorsitzender Anton Huber eröffnete die Versammlung, die im Saal vom Hotel Post in Trostberg stattfand. Seinen Angaben zufolge erlebe »dieBasis« einen derartigen Zustrom, dass bisweilen die Mitgliederverwaltungen an ihre Grenzen stoßen. Nun brauche es auch in jedem Wahlkreis fähige, aufrichtige Direktkandidaten, damit für die Bürger Personen zur Wahl stehen, die frei von Machtstreben und Korruption seien. Wenn hinter diesen Personen darüber hinaus eine breite Basis stehe, die an den wichtigen politischen Themen mitarbeitet, die Themen aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchte, um zu einem Konsens zu kommen, dann sei dies die beste Voraussetzung für einen Abgeordneten. »Ziel ist es, nach den Vorstellungen der Bürger, gute, werteorientierte Politik zu verfolgen,« so Huber.

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Die Versammlungsleitung übernahm Claus Volland, als Wahlleiter fungierte Christoph Mayer. Der zur Wahl vorgeschlagene Martin Hartmann aus Obing stand in einer Fragerunde Rede und Antwort.

Martin Hartmann, geboren 1983 in Rosenheim, verheiratet, zwei Kinder, ist Servicetechniker für Brand-, Alarm-, und Videoüberwachungssysteme. Er ist leidenschaftlicher Motorsportler und hat ein eigenes Rallye-Team. Eine ehrliche, direkte und sachbezogene Herangehensweise an politische und gesellschaftliche Themen sei ihm wichtig. Sein Motto lautet: »Lieber einmal gscheid, aber dafür richtig.«

Er wolle sich nicht in die politische Farben- und Richtungslehre pressen lassen. Er betonte, mit jedem reden zu wollen, egal welche Fragen man an ihn habe. Die Corona-Krise habe ihn aufgeweckt und nach Rücksprache mit seiner Frau habe er sich entschlossen, seinen Beitrag zur Verbesserung der aktuellen Verhältnisse zu leisten. »dieBasis« sei für ihn die richtige Partei, da sie mit den vier Säulen Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz eine echte Basis schaffe und seinen Vorstellungen von guter Politik entspräche.

Nach dem Abschluss der Fragerunde wurde Martin Hartmann mit 81,5 Prozent von den Mitgliedern gewählt.

Für den Fall, dass er ausfallen würde, wurde vorsorglich ein Ersatzkandidat bestimmt, nämlich Frank Rehfeldt, 60 Jahre, Meister der Zentralen Messwarte am Gasspeicher, ebenfalls aus Obing.

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