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Marterl in Lackenbach restauriert

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In neuem Glanz strahlt nun das Marterl in Lackenbach.

Kirchanschöring. Ein kleines Straßenfest feierten die Anlieger der Finkenstraße in Lackenbach. Dabei wurde das frisch restaurierte Marterl von Monsignore Alois Holzner geweiht, das in den 50er Jahren dort aufgestellt worden war. Darauf dargestellt ist eine Muttergottes mit der Dornenkrone in der Hand, die unterhalb des Kalvarienberges steht.


Wann an dieser Stelle ein Arbeiter bei der Heuernte vom Blitz getroffen wurde, das ist nicht genau überliefert. Da er diesen Vorfall überlebt hatte, wurde in Lackenbach das Marterl aufgestellt. Kreszenz Breitwieser aus Rothanschöring ließ dann 1938 anstelle eines verfallenen Armenseelenbildes ein blechernes Marienbild auf Holzpfosten dort aufstellen. So steht es in den Aufzeichnungen des damaligen Pfarrers Georg Lutz.

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Das Marienbild hielt der Verwitterung aber nicht stand und so stellte Kreszenz Breitwieser in den späten 50er Jahren erneut ein Marienbild auf, dass auch heute noch am Wegesrand steht.

Da auch dieses Bild im Laufe der Jahre etwas heruntergekommen war, nahm sich der Verein für Heimatpflege Kirchanschöring-Lampoding der Restaurierung an. Vorsitzender Franz Huber bedankte sich in diesem Zusammenhang bei der Gemeinde Kirchanschöring für die Entfernung des alten Baumbestandes und für die Neubepflanzung am Marterl.

Dankesworte gingen auch an Sebastian Maier, der uneigennützig die Holztafel fertigte, sowie an Georg Fuchs für die Restaurierung des Marienbildes. Den Eichenpfosten spendete Franz Huber. Regina Heiss wird künftig die Pflege mit Blumenschmuck übernehmen.

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