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Marquartstein trägt Kosten

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Hunderte von Schülern benützen täglich den Durchgang des Privathauses Gränzmühle 3 auf ihrem Schulweg zum und zurück vom Staatlichen Landschulheim Marquartstein. (Foto: Giesen)

Marquartstein. Hunderte von Schülern benützen täglich den Durchgang beim Haus Gränzmühle 3 an der Alten Dorfstraße in Marquartstein, um auf ihrem Schulweg von der Dorfmitte zum Staatlichen Landschulheim und zurück zu gelangen. Der Eigentümer des Gebäudes, Ulrich Freiherr von Ribaupierre, richtete nun einen Antrag an die Gemeinde, sich an den Kosten von 3534 Euro für einen mobilen Hochwasserschutz aus einhängbaren Fertigteilen zum Schutz des Gebäudes zu beteiligen.


Wie Ribaupierre schrieb, war die Sicherung des Durchgangs in dem Gebäude beim Juni-Hochwasser 2013 stark betroffen, sodass man es nur mit Hilfe von Sandsäcken mühsam geschafft habe, Schlimmeres zu verhindern.

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Aus öffentlichen Mitteln sei die Maßnahme nicht förderbar gewesen, da kein Schaden am Gebäude entstanden war, erklärte der Geschäftsleiter der Gemeinde, Florian Stephan. Er schlug vor, die Kosten für die Schutzmaßnahme zu 100 Prozent zu übernehmen. Thomas Halder und Josef Moritz unterstützten das, weil der Durchgang erheblich zur Verkehrssicherheit beitrage und es sich um einen öffentlichen Weg handle.

Franz Aigner gab zu bedenken, dass der Eigentümer mit dieser Maßnahme auch sein Haus und seine Mieter schütze, sodass eine kurze Diskussion entstand, ob die Gemeinde nur die Hälfte oder 80 Prozent der Kosten übernehmen solle. Bei der Abstimmung wurde mit vier Gegenstimmen die volle Übernahme der Kosten beschlossen. gi