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Marius Bachhammer schaffte die Traumnote 1,0

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Die drei besten Absolventen wurden an der Privaten Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer geehrt. Unser Foto zeigt Schulleiterin Edith Teichreber und den Vorsitzenden des Fördervereins, Gerhard Kammerer, mit den besten Absolventen (von links) Daniel John, Jakob Maier und Marius Bachhammer. (Foto: Buthke)

Traunstein – Mit einer Feier im Brauereiausschank Schnitzlbaumer verabschiedete die Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer Traunstein 41 Schulabgänger. Den besten Abschluss schaffte Marius Bachhammer aus Übersee mit der Traumnote 1,0. Für seine Leistung erhielt er von der Immobilienagentur »hausbauhaus« den mit 500 Euro dotierten Wirtschaftsförderpreis. Der Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Gerhard Kammerer, ehrte Jakob Maier aus Teisendorf (Notendurchschnitt 1,83) und Daniel John aus Freilassing (1,9) mit einem Geschenk.


Sie hätten eine Menge gelernt, sagte Schulleiterin Edith Teichreber zu den Absolventen; nicht nur den Unterrichtsstoff, sondern zum Beispiel auch, wie sie Konflikte lösen könnten. Wenn sie all die Jahre zurückdächten, hätten sie oft »Mut zur Lücke« gehabt. Jetzt bräuchten sie Mut zur Veränderung und zum Wechsel, ob sie weiter in die Schule gehen oder einen Beruf erlernen wollen. Mit dem mittleren Bildungsabschluss hätten sie die Wahlmöglichkeit. Dies bedeute Freiheit, aber auch Verantwortung zu tragen.

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»Vergesst nicht, hin und wieder zu träumen«, lautete Teichrebers Ratschlag. Für ein gelungenes Leben müssten sie allerdings auch fest auf dem Boden der Tatsachen stehen. Deshalb müssten sie immer ein Ziel vor Augen haben, denn träumen allein reiche nicht.

»Ihr könnt stolz auf das sein, was ihr geschafft habt«, stellte der Geschäftsführer der Privaten Schulen Dr. Kalscheuer, Dr. Martin Kalscheuer, fest. Er sprach von einem sensationellen Abschluss. Aber war's das schon? Jetzt gelte es, sich weiter zu engagieren und sich das Weitere zu überlegen. »Ihr habt in der Schule gelernt, dass man sich im Leben vor Entscheidungen nicht drücken soll«, so Kalscheuer; zum Beispiel, die Fachhochschulreife zu erwerben. Wichtig sei auch, dass sie die Schule in guter Erinnerung behielten, denn wenn die Erinnerung hoch komme und die Schule gut gewesen sei, dann hätten sie dort auch etwas gelernt.

»Die Schule ist jener Ort, an dem wichtige Schritte für die persönliche Entwicklung ebenso wie für eine erfolgreiche, berufliche Zukunft gemacht werden«, zitierte Oberbürgermeister Christian Kegel den amerikanischen Unternehmer Bill Gates. Der Schulabschluss sei das Fundament für Ausbildung oder Studium. Die Mittlere Reife sei ein Erfolg, auf den sie stolz sein könnten. Ihnen stünden viele Wege offen.

»Ich wünsche ihnen, dass sie auf dem Wissen und den Erfahrungen, die sie gesammelt haben, aufbauen und sich entsprechend ihrer Talente und Fähigkeiten entwickeln und entfalten können«, erklärte Kegel. Anteil an ihrem Erfolg hätten aber auch die Schulleiterin und ihr Lehrerkollegium. Bjr