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Mann tot aus Mittersee geborgen

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Reit im Winkl. Die Suche nach einem vermissten Österreicher am Mittersee bei Reit im Winkl hat am gestrigen Donnerstagmorgen ein tragisches Ende genommen.


Die Suchmannschaft konnte den 74-Jährigen nur noch tot aus dem See bergen. Die Traunsteiner Kriminalpolizei nahm noch vor Ort die Ermittlungen auf. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich bislang keine. Vielmehr scheint ein gesundheitliches Problem zum Tod des Mannes geführt zu haben.

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Nachdem der Mann am Mittwochabend das Ziel seiner Ausflugsfahrt nicht erreicht hatte, machten sich die Angehörigen Sorgen und meldeten den 74-Jährigen bei der Tiroler Polizei als vermisst. Nachdem der Österreicher bei früheren Fahrten bereits im Bereich Ruhpolding/Reit im Winkl einen Zwischenstopp eingelegt hatte, verständigten die Beamten in Österreich auch ihre bayerischen Kollegen. Eine Streife der Polizeiinspektion Ruhpolding fand dann noch am Mittwochabend das Fahrzeug des Tirolers auf dem Parkplatz am Mittersee.

An den daraufhin eingeleiteten Suchmaßnahmen nahmen auch Hundeführer, die Freiwillige Feuerwehr Reit im Winkl, die Wasserwacht mit mehreren Booten sowie ein Polizeihubschrauber teil.

Nach Mitternacht mussten die Einsatzkräfte ihre Suche schließlich abbrechen, sie setzten diese aber am Donnerstagmorgen wieder fort. Mitglieder der Wasserwacht fanden die Leiche des Österreichers dann auch bereits gegen 7.30 Uhr im Mittersee.