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Manfred Reichel gestorben

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Pfarrer Manfred Reichel ist im Alter von 78 Jahren gestorben. (Foto: Burghartswieser)

Ruhpolding – Pfarrer Manfred Reichel ist tot: Der ehemalige evangelische Ortspfarrer von Ruhpolding starb am Donnerstag im Alter von 78 Jahren, wie am Freitag bekannt wurde.


Geboren wurde Manfred Reichel am 24. Juni 1939 im oberfränkischen Marktredwitz. Nach dem Theologiestudium an verschiedenen deutschen und ausländischen Universitäten legte er 1965 sein erstes theologisches Examen ab und wurde 1966 Stadtvikar in München.

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1967 erhielt Manfred Reichel ein Stipendiat der bayerischen Landeskirche an der ökumenischen Hochschule beim Weltkirchenrat in Genf. Danach übernahm er die Stelle als Stadtvikar in Nürnberg. Dann zog es ihn 1969 als Militärseelsorger für zehn Jahre zur Bundeswehr, zunächst als Standortpfarrer in Roth. Anschließend wurde er 1975 Militärdekan und Divisionspfarrer der 1. Gebirgsdivision. Am 1. September 1979 trat er dann seine Stelle als evangelischer Ortspfarrer von Ruhpolding an und wurde am 30. September von Dekan Karl Ittameier in sein neues Amt eingeführt.

Manfred Reichel wurde aufgrund einer Entscheidung des Landeskirchenamtes 1981 zum Lehrpfarrer berufen und bildete dabei viele junge Theologinnen und Theologen aus.

Zudem wurde er 1985 als Kreiskirchenbeauftragter für München-Oberbayern in den Arbeitskreis für Freizeit und Erholung der bayerischen Landeskirche entsandt. Am 30. März 2003 ging er in Ruhestand und übergab das Amt seinem Nachfolger, Pfarrer Helmut Steib.

Reichel blieb aber seiner Wahlheimat treu und wohnte hier mit seiner Ehefrau Ingrid bis zu seinem Tod. Sein ungebrochenes Engagement und segensreiches Schaffen für den Tourismus, die Vereine, seine Kirchengemeinde und ganz Ruhpolding bleibt vielen unvergessen. Am kommenden Dienstag wird er in Ruhpolding zur letzten Ruhe gebettet werden. hab