weather-image
15°

»Man kann bei der Trophy gemeinsam ein Ziel erreichen«

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Schirmherrin Kathrin Lang bereitet sich derzeit auf den heimischen Loipen auf die Chiemgau-Team-Trophy vor und freut sich schon sehr auf die Veranstaltung am Sonntag.

Die fünfte Auflage der Bioteaque Sport Chiemgau-Team-Trophy geht an diesem Sonntag über die Bühne – allerdings mit einem geänderten Streckenplan. Ziel wird diesmal nicht Reit im Winkl sein, sondern die Trophy endet in Ruhpolding (siehe Artikel unten). Dennoch dürfen sich die über 1000 Teilnehmer auf rund 40 traumhafte Langlaufkilometer, Spaß und Schmankerl freuen.


Im letzten Teil unserer Serie »Fit für den Winter« gibt die Schirmherrin der Bioteaque Sports Chiemgau Team-Trophy, Kathrin Lang, noch einige wertvolle Tipps, bevor es ernst wird. Die ehemalige Biathletin betont, dass man sich auch in der Vorbereitung nicht stressen lassen sollte.

Anzeige

Hallo Frau Lang, Sie sind Schirmherrin der Bioteaque Sports Chiemgau Team-Trophy. Warum unterstützen Sie diese Veranstaltung?

Kathrin Lang: Gemeinsam mit meinen Freunden an einem Event teilzunehmen, bei dem nicht die schnellstmögliche Zeit im Vordergrund steht, sondern die Zeit die man miteinander währenddessen verbringt, macht mir sehr viel Freude. Und das Ganze in unserer schönen Heimat auf unseren besten Loipen zu bestreiten, finde ich einfach genial! Deshalb unterstütze ich die Veranstaltung von Herzen.

Es werden von Jahr zu Jahr immer mehr Teilnehmer. Was macht den Erfolg dieser Veranstaltung aus?

Ich glaube es liegt eben genau daran, dass die Veranstaltung den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, gemeinsam ein Ziel zu erreichen, wobei Stress keine Rolle spielt. Dadurch, dass man unterwegs bestens an den verschiedenen Stationen versorgt wird, oder dass man auch mal in den Bus steigen kann, um ein paar Kilometer weniger zu laufen, können auch weniger sportlich ambitionierte Menschen bei einem Sportevent mitmachen und dabei Spaß haben.

Sie sagen es: Der Genuss steht bei der Chiemgau-Team-Trophy ja im Vordergrund. Haben Sie persönlich einen Lieblingsort oder eine Lieblingsstation bei der Trophy, auf die Sie sich immer besonders freuen?

Grundsätzlich raste ich bei jeder Station sehr gerne. Das schöne dabei ist, dass immer andere Leute zusammentreffen und man dann Zeit hat, ins Gespräch zu kommen. Bisher habe ich mir bei der Sachenbacher Alm am meisten Zeit genommen, weil es dort so gemütlich ist und man sich auch mal ein paar Minuten auf einen Liegestuhl legen kann. Dieses Jahr können wir die Alm ja leider nicht anfahren. Zu lange verweile ich jedoch nie an einer der Genussstationen, weil ansonsten das Laktat in die Muskeln schießt und es anschließend mühsamer wird weiter zu laufen.

Können Sie aktuell etwas zu den Bedingungen auf den Loipen sagen?

Wir haben zurzeit perfekte Bedingungen. Das freut mich sehr! Es ist natürlich sehr schade, dass wir Reit im Winkl diesmal auslassen müssen. Aber die Sicherheit geht natürlich vor.

In wenigen Tagen ist es jetzt so weit. Was sollen unsere Leser jetzt noch an Vorbereitung machen?

Man sollte einfach die Möglichkeit nutzen, hin und wieder ein paar Kilometer auf den Langlaufski zu sammeln. Es sind ja, auch wenn wir Reit im Winkl nicht anfahren können, doch an die 40 km und je mehr man vorher gesammelt hat, desto einfacher läuft man die gesamte Strecke dann. Jedoch hat ja jeder noch den Busshuttle als Joker in der Tasche. Deshalb sollte man auch die Vorbereitung als Genuss betrachten und sich nicht stressen lassen. SB

Trainingstipp der Woche:

Kathrin Lang: Nutzen Sie die tollen Bedingungen, die wir nun auf unseren Langlaufloipen haben. Überwinden Sie einfach mal den inneren Schweinehund und gehen Sie vielleicht auch mal abends, nach der Arbeit, mit der Stirnlampe oder bei Flutlicht raus. Es ist einfach schön, sich an der frischen Luft zu bewegen. Der Schweinehund ist alsbald schnell vergessen – versprochen! Genießen Sie anschließend eine warme Dusche. Ihr Körper, Geist und Ihre Seele kommen dadurch in Balance und der Stress des Tages ist wie weggefegt.