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Maisernte fällt heuer ein wenig schlechter aus

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»95 Prozent vom Silomais sind eingebracht«, schätzt Herbert Galler, Geschäftsführer des Maschinenrings Laufen.

Das verregnete Frühjahr hat dem Mais ein wenig zugesetzt: »Die Erträge waren im Schnitt nicht ganz so gut wie in den letzten Jahren«, lautet das Fazit von Herbert Galler, dem Geschäftsführer des Maschinenrings Laufen, zum Ende der Erntezeit. Stefan Weiß vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein zieht eine zweischneidige Bilanz: »Ich höre von sehr gutem Mais – und dann auch wieder von Bauern, die enttäuscht sind.«


Hinter den Erwartungen blieb der Mais dort, wo er im Frühjahr im Wasser gestanden war. »Was der Mais gar nicht mag, ist Staunässe«, erklärt Weiß. Vielerorts passten aber die Bedingungen, wie der Experte weiß. Denn das Wetter war über weite Strecken so, wie es der Mais mag: »Es gab viel Regen und auch die Temperaturen passten.«

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Inzwischen sind, so schätzt Galler, 95 Prozent des Silomaises eingebracht. Weil das Wetter in den vergangenen Wochen meist mitspielte, sei die Ernte problemlos über die Bühne gegangen. »Darum war auch relativ wenig Nachtarbeit nötig«, erklärt der Geschäftsführer.

Die 30 Häcksler des Maschinenrings Laufen waren in den vergangenen vier Wochen meist zwischen 7 Uhr morgens und 9 Uhr abends im Ernteeinsatz. Nur wenn ein Wetterumschwung gedroht habe, sei es mal später geworden.

Auffallend waren heuer die vielen großen Traktoren und Kipper auf den Straßen. »Die Fahrzeuge werden tatsächlich immer größer«, bestätigt Galler. Das sei eine Folge dessen, dass die Betriebe wachsen und die Entfernungen zwischen Höfen und Feldern zunehmen. »Aber jetzt ist die Grenze erreicht«, sagt der Maschinenring-Geschäftsführer auch mit Blick auf das, was laut Straßenverkehrsordnung noch zulässig ist. san