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Lob von der Ministerin

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Hans Grabner, der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft Traunstein (links), mit Michaela Kaniber, der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, und Erik Schöttl, dem Geschäftsführer von OSI Europe Foodworks. (Foto: Pit Zuckowski)

Die Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh Traunstein hat sich beim Bayerischen Genussfestival am Odeonsplatz im München präsentiert und dabei Besuch von der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, erhalten.


Die Ministerin gratulierte den Erzeugergemeinschaften Traunstein und Miesbach sowie deren Partner Alpenrind zu den gewonnenen Medaillen bei der »World Steak Challenge«, der Weltmeisterschaft der Fleischsommeliers in London.

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Hier hat Alpenrind mit Rindfleisch vom Schlachtrind der beiden Erzeugergemeinschaften die Goldmedaille für das beste »Rib Eye Steak (grain-fed)« und zwei Bronzemedaillen zum Beispiel für Steaks von gentechnikfrei gefütterten Simmentaler Rindern errungen. Diese Rasse für die Milcherzeugung und Fleischproduktion halten die meisten Landwirte in Südostbayern.

Die Staatsministerin sah in den Auszeichnungen den Beweis dafür, dass Rindfleisch aus Bayern international in Sachen Qualität in der ersten Liga rangiere. Qualitätsprogramme wie »Geprüfte Qualität Bayern« würden maßgeblich zum guten Image bayerischer Lebensmittel beitragen.

Im Gespräch der Ministerin mit Hans Grabner, dem Vorsitzenden der Erzeugergemeinschaft Traunstein und Erik Schöttl, dem Geschäftsführer der OSI Europe Foodworks, dem Mutterhaus der bayerischen Alpenrind GmbH, kam auch die Frage nach der Balance zwischen Tierwohl und der Situation auf dem Rindfleischmarkt zur Sprache. Immer mehr Höfe würden Freilaufställe errichten. Aber der Aufwand für die verbesserte Nutztierhaltung zeige sich nur selten bei den Erlösen wieder. »Der Handel wird sich darauf verständigen müssen, für die Erfüllung der Wünsche des Bürgers nach mehr Tierwohl auch höhere Abgabepreise vom Kunden zu verlangen, die bis zu den Erzeugern durchschlagen«, so Grabner. fb