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Lob für die Hochplattenbahn

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Am Samstag und Sonntag fährt die Hochplattenbahn auch im Winter. Bei genug Schnee werden die Rodelbahn und der Höhenrundweg präpariert. (Foto: Giesen)

Marquartstein – Einen Bericht über die jüngste repräsentative Befragung der Benutzer der Hochplattenbahn gab die Leiterin der Tourist-Info, Susanne Pfliegl, in der ersten Gemeinderatssitzung dieses Jahres. Die Gäste waren von Anfang Juli bis Ende Oktober nach ihrer Zufriedenheit, der Werbestrategie und Qualitätssicherung befragt worden. 1341 Bö-gen wurden ausgewertet. Davor war 2012 eine solche Befragung erfolgt, ehe der Bergwalderlebnisweg eingerichtet wurde.


Die Auswertung ergab, dass Gäste zwischen 45 und 64 Jahren die Hochplattenbahn am meisten nutzen, gefolgt von noch älteren Personen und Kindern bis 14 Jahre. Die kleinste Gruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre. Auf die Frage, wie sie auf die Bahn aufmerksam wurden, antwortete der überwiegende Teil der Befragten, dass es durch die Broschüre der Hochplattenbahn gewesen sei oder durch Freunde und Bekannte. Kaum Resonanz habe es auf Anzeigen in hochwertigen Magazinen gegeben, sodass die Werbestrategie entsprechend angepasst werde, sagte Pfliegl.

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Als Grund für die Bahnfahrt gaben die meisten an, dass sie wandern wollten oder den Bergwalderlebnisweg nutzen, der zwei Jahre nach seinem Bau oft sehr gelobt werde, berichtete Pfliegl weiter. Auch das Preis- Leistungs-Verhältnis wurde überwiegend als gut beurteilt, ebenso der Service.

Bei persönlichen Anmerkungen wurde mehrfach die Ausschilderung des Wegenetzes auf der Hochplatte als lückenhaft kritisiert, was aber inzwischen verbessert worden sei, so Pfliegl. Einige Gäste schlugen vor, direkt an der Bergstation eine Panoramabeschilderung für alle Almen und Gipfel anzubringen.

Zur Preisgestaltung wurde eine Ermäßigung für Senioren vorgeschlagen, ebenso ein Schüler- und Studentenrabatt. Der Rabatt über die Kurkarte sei sehr gering, bemängelten einige. Der Erlebnisweg sei wegen des Steilstücks am Anfang und wegen der Absturzgefahr auf der Aussichtsplattform nicht für kleinere Kinder begehbar, lautete eine weitere Kritik. Manche wünschten mehr Sitzbänke an den Wanderwegen und eine Punktekarte im Sommer. Auch eine Dauerkartenermäßigung für Schwerbehinderte und eine Freikarte für Begleitperson sei bei anderen Einrichtungen üblich, merkten zwei Gäste an.

Anhand vieler Bilder berichtete Pfliegl auch über den im letzten Jahr erstmals veranstalteten Klassenwettbewerb im Sommer, der auf große Resonanz stieß. Die Kinder waren begeistert von Erlebnisspielen und der Führung durch Fachleute vom Forst. Wegen der Mund-zu-Mund-Propaganda sei dieses Geld gut angelegt gewesen, meinte Pfliegl. Der Schulklassenwettbewerb soll daher in diesem Jahr wiederholt werden. Für dieses Jahr angedacht ist auch eine Erweiterung des Bergwalderlebniswegs für Kinder im Kindergartenalter außerdem eine gezielte Werbung in den Herkunftsregionen der Gäste. gi