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Lkw-Wartebereich nötig

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Traunreut. Die  im    Zuge des BayWa/Kaufland-Bauvorhabens vom Traunreuter Stadtrat angeregte Forderung, ankommende Lkws zwischen 22 und 6 Uhr am Hauptparkplatz abzustellen, wird von der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes Traunstein aus Verkehrssicherheitsgründen nicht akzeptiert. Deshalb soll jetzt unmittelbar am Anfang des Zufahrtsbereichs der Kaufland-Anlieferzone eine geeignete Aufstellfläche für einen wartenden Lkw geschaffen werden.


Wie der Standortentwickler der BayWa, Patrick Mühlfait, im Traunreuter Bauausschuss erklärte, werde dieser Bereich mit zusätzlichen und verstärkten Lärmschutz- und Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet. Damit werde gewährleistet, dass die rückwärtigen Anwohner durch etwaige Emissionen nicht gestört werden. Mühlfait versicherte, dass dieser Lkw-Wartebereich nur in Ausnahmefällen genutzt werden dürfe. Eine Dauerbelegung werde seitens des Standortentwicklers kategorisch abgelehnt und auch nicht toleriert.

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Auf Anregung von Josef Winkler (Bürgerliste) soll in die Beschlussempfehlung, die vom Stadtrat in seiner Sitzung am nächsten Dienstag noch abgesegnet werden muss, noch mit aufgenommen werden, dass auf Wunsch der Stadt dieser Wartebereich jederzeit wieder gesperrt werden dürfe. Wie Mühlfait dem Traunsteiner Tagblatt sagte, werde die Firma Kaufland ihren im Bau befindlichen Markt im Herbst eröffnen. Die BayWa hingegen hat sich einen früheren Eröffnungstermin gesetzt. »Der Baufortschritt verläuft sehr gut«, sagte Mühlfait. »Es wird zwar eng werden, wir gehen aber davon aus, den neuen Markt noch im Frühsommer eröffnen zu können.« Mühlfait betonte auch, dass der BayWa durch die Bauverzögerung, bedingt durch ein Bürgerbegehren (wir berichteten), das Frühjahrsgeschäft ganz klar verloren gegangen sei. »Wir fühlen uns seit 25 Jahren mit Traunreut verbunden und wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt.«

Mitgetragen wurde vom Bauausschuss auch die Änderung des Bebauungsplanes »Mitte III« in Traunreut zugunsten eines neuen Wohngebäudes. Der Antragsteller beabsichtigt, an der Agnes-Miegel-Straße ein Wohngebäude mit Vier-Zimmer-Wohnungen zu bauen. Dieser Antrag muss ebenso noch am Dienstag vom Stadtrat abgesegnet werden wie der einstimmige Billigungsbeschluss der Ortsabrundungssatzung Frühling. ga