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Livemusik, Brotzeit, Bier und ausgelassene Stimmung

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Traunstein – In Traunstein war viel los am Samstagabend: Fand doch die 1. Traunsteiner Wirtshausroas statt – 18 Wirtshäuser mit 20 Auftritten verschiedener Live-Bands, Kapellen, Duos oder Alleinunterhalter und eine Menge gute Laune bei Bier und bayerischer Brotzeit. »Eine ordentliche Portion bayerische Lebensart« eben, wie es die Initiatoren vom Veranstalter Monta Music im Vorfeld der Wirtshausroas versprochen hatten.


Wer sich darauf einließ, kam voll auf seine Kosten. Und es waren viele gekommen, in manchen Lokalen gab es längere Wartezeiten, ehe sich die Besucher in das Getümmel um die Platzsuche stürzen konnten. In manchen Lokalen wie im Tres an der Gapstraße ging teilweise nichts mehr, so viele wollten in »ihrem« Wirtshaus den Abend verbringen oder wie hier beispielsweise mit »Sauerkirsch« ihre bevorzugte Band hören. Die Wirte hat es gefreut; manche kamen mit ihrem Personal kaum mehr mit dem Ausschenken nach wie Rudi Zeif vom Hofbräuhaus Bräustüberl bestätigte: »Es läuft.«

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Für rund 10 Euro einmaligen Eintritt ging es ab 20 Uhr mit Livemusik los. Ganz egal, ob man nun dem Schneekanonensepp, der Gamsbluatmusi oder den Kesslfligga zuhören wollte. An dem Abend hieß es in Bewegung zu sein und nicht einen Abend in einem Wirtshaus sitzen zu bleiben.

Wollte man verschiedene Bands wie beispielsweise die 6-Egg-Musi, die im Gasthaus Angerbauerhof aufspielte, oder die Blaskapelle Jung-Otting hören und dem Grundgedanken der Wirtshausroas Rechnung tragen, hieß es unterwegs zu sein – entweder zu Fuß vom Ayinger im Höllbräu über das Parkhotel zum Wochinger-Brauhaus bis zur Zieglerwirtschaft im Heimathaus und einer Reihe von anderen Traunsteiner Gaststätten. Oder bequem mit dem Shuttlebus zu fahren, der die Roaser von einem Lokal zum nächsten brachte. Unterwegs waren auch »Die Fexer«, die in den verschiedenen Lokalen etwas zum Besten gaben. Viele Besucher waren aber einfach zu Fuß unterwegs und zogen von Lokal zu Lokal.

Musikalisch unterschiedlich hieß es entsprechend des abwechslungsreichen Musikprogramms zuhören, tanzen oder einfach zu bayerischen Rhythmen schunkeln. Viele Besucher, Jung und Alt, waren daneben dem Aufruf gefolgt, sich ganz traditionell zu kleiden. Und so sah man – quasi als Vorgeschmack auf das anstehende Traunsteiner Frühlingsfest – viele weibliche Roasteilnehmer in feschem, modischem Dirndl und ihr männliches Pendant gegenüber mit Lederhosen und bayerischer Tracht.

Seinen Ausklang fand die 1. Traunsteiner Wirtshausroas im Kafka, in der die »Guten A Band« bis weit nach Mitternacht auf der Bühne stand. Und wem das noch nicht reichte, der konnte im Underground in der After Show noch bis um halbfünf Uhr morgens weiterfeiern.

Weitere Bilder sind im Internet unter www.traunsteiner-tagblatt.de zu sehen. awi