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Liste mit Wegen und deren Pflege erstellt

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So sah der Wanderweg mit Loipennutzung vor der Pflegemaßnahme aus.

Marquartstein – In der Vergangenheit hat es laut den Äußerungen von Bürgermeister Andreas Scheck (BfM) hinsichtlich des Zustands der Wanderwege und den erforderlichen Pflegemaßnahmen immer wieder Beschwerden gegeben.


Je nach Interessenlage reichten diese von der Frage, wann nun endlich der Weg wieder ausgemäht werde bis zum genauen Gegenteil, wie denn der Weg ausgemäht werden konnte, wo gerade die Blumen in Blüte stünden. Daraufhin haben die Mitarbeiter vom Bauhof und aus der Verwaltung ein Pflegekonzept erarbeitet, das in Zukunft als Richtschnur für die Gemeinde und die Öffentlichkeit dienen soll.

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In dem Konzept, das nun dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung im Alten Bad in Unterwössen vorgestellt wurde, ist festgehalten, dass grundsätzlich zwei Mal pro Jahr gemäht, beziehungsweise gemulcht werden soll. Die erste Mahd findet nicht vor Ende Juni statt und die zweite Mahd soll Ende September bis Anfang Oktober durchgeführt werden.

Dabei werde darauf geachtet, dass diese Pflegearbeiten ohne großen Eingriff in die naturnahe Umgebung gemacht würden, wobei gleichzeitig der Arbeitsaufwand in einem vertretbaren Maß gehalten werde, so Scheck weiter. Bei schmalen Wanderwegen soll nach starken Wachstumsperioden ein weiter Arbeitsgang in der Zwischenzeit möglich sein. In dem Papier ist auch anhand einer Liste festgelegt, welche Geräte zur Mahd und Pflege bei welchen Wegen eingesetzt werden.

Klaus Hell (BfM) regte an, bei besonders sensiblen Bereichen generell auf den Mulcher zu verzichten und auf den Fadenmäher zu setzen, damit Tiere wie Eidechsen nicht geschädigt würden. Woraufhin Franz Aigner meinte, dass die Fachkompetenz der Bauhofmitarbeiter nicht in Frage gestellt werden solle. Man solle hier mehr auf die Arbeitserfahrung der Mitarbeiter vertrauen, so Aigner weiter. Der Bürgermeister meinte, dass die Liste mit Wegen und Bearbeitungsvorschlägen mit den Bauhofmitarbeitern noch beraten werden könne. MP


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