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Lions Club spendete 1600 Euro

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Der Lions Club Chiemsee-Bedaium hat bei einem Empfang im Seebrucker Römermuseum 1600 Euro für soziale Projekte gespendet. Über 600 Euro konnte sich die Leiterin der Grundschule Seeon, Luzi Schöftenhuber (links), für das Projekt »Schule 2000« freuen. 250 Euro gab es für den Heimat- und Geschichtsverein Bedaium, dessen Vorsitzender Dr. Alfons Regnauer (Mitte) die Spende vom Clubpräsidenten Holger Schmidt entgegennahm. (Foto: Rasch)

Seeon-Seebruck. Gutes tun mit dem Geld, das die Mitglieder erwirtschaftet haben, ist das Anliegen des Lions Clubs. Bei einem Empfang im Römermuseum hat der Lions Club Chiemsee-Bedaium 1600 Euro für soziale Projekte gespendet. Der Heimat- und Geschichtsverein Bedaium Seebruck bekam eine Spende von 250 Euro. Jeweils 500 Euro überreichten der Präsident Holger Schmidt und seine Vorgängerin Andrea Alber-Bischoff an die Vertreter des Musikprojekts des Kinderschutzbundes Traunstein und an das »HaLT«-Projekt des Traunsteiner Präventionszirkels »Trapez«. Mit 600 Euro wurde das »Klasse 2000«-Projekt der Grundschule Seeon unterstützt.


Die Spendenübergabe wurde von den Brüdern Niedermaier aus Seebruck mit Diatonischer Ziach und Harfe musikalisch umrahmt. 2008 als »Lions Club Übersee Forum am Chiemsee« gegründet, änderte die Hilfsorganisation durch den Anschluss von Lions-Freunden aus dem Lions Club Traunstein und dem Wunsch, sich verstärkt auch in der nördlichen Region des Chiemsees einzubringen, seinen Namen in Lions Club Chiemsee-Bedaium.

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»Wir sind nicht als beißende Löwen gekommen, sondern freundlich gestimmt, um ein gutes, fruchtbares Miteinander zu entwickeln«, sagte der Präsident. Er räumte ein, dass die Treffen der Mitglieder nun schon im dritten Jahr beim Hafenwirt in Seebruck stattfinden. Seit Gründung des Clubs habe man laut Schmidt rund 20 000 Euro Fördergelder vergeben. Er erinnerte unter anderem an die Forumsveranstaltung »Gewaltprävention und Zivilcourage« im Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein mit Günther Beckstein und an das Benefizkonzert auf Gut Ising zugunsten der Erdbebenopfer in Japan und Italien. Aus den Spenden und Sponsorenzuwendungen konnte auch das Theaterprojekt »Auf dem Weg zum Olymp« in Übersee und Traunreut unterstützt werden.

Veit-Ulrich Freiherr von Ribaupierre lobte das Engagement des Clubs und informierte die rund 30 Gäste über die Hilfsorganisation, die sich der Unterstützung bedürftiger Menschen verschrieben habe und als einzige Nicht-Regierungs-Organisation bei der UNO akkreditiert sei. Der Lions Club International mit weltweit 1,5 Millionen Mitgliedern, verfolge keine politischen oder religiösen Ziele, betonte der Rechtsanwalt. Zwischen Bad Endorf und Bad Reichenhall gebe es neun Clubs mit zusammen 267 Mitgliedern.

Bürgermeister Konrad Glück betonte, Hilfestellung im sozialen Bereich sei wichtig. Als Anregung gab er dem Präsidenten augenzwinkernd mit auf den Weg, dass er, Glück, bei der Verteilung der Spenden jederzeit Hilfestellung leisten könnte: »Wenn Sie gar nicht mehr wissen, welche Projekte Sie unterstützen möchten, dann gehen sie erst zum Pfarrer; und wenn dem nichts mehr einfällt, zu mir.« ga