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Leo Segin bleibt Vorstand

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Übersee. Die Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Frühjahrsversammlung des VdK Übersee im Gasthaus zur schönen Aussicht. Erster Vorstand bleibt Leo Segin. Neu ins Führungsteam kamen Uschi Geiger als Zweite Vorsitzende und Bernwart Ebner als Kassier.


Voller Stolz zeigte sich Vorstand Segin über das erneut gute Sammelergebnis des Ortsverbandes bei der Aktion »Helft Wunden heilen«. Mit rund 5500 Euro hatten die Sammlerinnen bei der Herbstsammlung hinter den Gemeinden Siegsdorf und Trostberg – wie in den vergangenen Jahren – den dritten Platz im Landkreis erzielt. »Da die höher platzierten Gemeinden viel größer sind als Übersee, sind wir die eigentlichen Weltmeister im Sammeln«, meinte Segin.

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Von guten Ergebnissen berichtete auch die scheidende, langjährige Kassiererin Sigrid Schönberger: »Wir haben wieder gut gewirtschaftet, und meinem Nachfolger kann ich ein kleines finanzielles Polster hinterlassen.«

Keine Mühe als Wahlleiter hatte der stellvertretende Kreisvorsitzende Rudi Göbel bei den Neuwahlen, die per Handzeichen durchgeführt wurden. Mit einem einstimmigen Votum wurden Vorstand Segin und die Schriftführerin Hildegard Stein in ihren Ämtern bestätigt. Ebenfalls einstimmig wurde Uschi Geiger zur Zweiten Vorsitzenden für den nicht mehr kandidierenden Albert Haunerdinger gewählt. Geiger war zwar nicht anwesend, hatte aber schriftlich ihre Kandidatur angemeldet.

Zu Beisitzern wählte die Versammlung Brigitte Düppengießer, Johannes Kretzer, Robert Leitner, Magda Müller, Siegfried Schwarz und Bernwart Ebner. Satzungsgemäß beriefen die Beisitzer aus ihren Reihen Bernwart Ebner zum neuen Kassier. Er übernahm das Amt der langjährigen »Finanzministerin« Sigrid Schönberger, der der Abschied sichtlich schwerfiel.

Abschließend informierte der Zweite Kreisvorstand Göbel die Versammlung über die zu erwartenden gesetzlichen Neuregelungen der Mütterrente, der Rente mit 63 und der Pflegereform. »Der VdK mit seinen 1,7 Millionen Mitgliedern in Deutschland hat Gewicht in der Gesellschaft und wird gehört.« Sollte die Pflegereform nicht zeitnah verwirklicht werden, werde man deshalb mit einer Verfassungsklage dafür sorgen, dass dies noch in dieser Legislaturperiode passiert. bvd