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Leni Schweiger ist seit 70 Jahren beim GTEV Staudach-Hochgern

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Für langjährige Treue geehrt wurden (von links): Hans Buchner (50 Jahre), Leni Schweiger (70 Jahre), Martin Aufinger (60 Jahre), Elisabeth Buchberger (60 Jahre) und Albert Neumayer (50 Jahre). (Foto: T. Eder)

Staudach-Egerndach – Der Trachtenverein Staudach-Hochgern wird im kommenden Jahr 125 Jahre alt und dieses Jubiläum wird mit einem dreitägigen Fest am Vereinsstadel mit Festzelt gefeiert, informierte Vorsitzender Nikolaus Weisser in der Jahreshauptversammlung des GTEV Staudach-Hochgern. Die Berichte der Sachgebietsleiter spiegelten das aktive Vereinsleben wider. Außerdem wurden langjährige Mitglieder geehrt. Leni Schweiger ist seit 70 Jahren beim GTEV Staudach-Hochgern.


Stolz zeigte sich Nikolaus Weisser, dass 160 Staudach-Egerndacher Trachtler gemeinsam mit der Festmusik Grabenstätt beim Priener Gaufest mitgingen. Er betonte, wie froh der Trachtenverein sei, dass dieser immer so gut von der Grabenstätter Blasmusik unterstützt werde. Des Weiteren erinnerte Weisser an die Weihnachtsfeier mit dem Rückblick auf das Gaufest, den Faschingsball, die Trachtenwallfahrt nach Raiten, das Obstangerfest und das Kinderferienprogramm wie auch an den Vereinsausflug, der gemeinsam mit der Feuerwehr organisiert wurde.

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Viele Termine stehen an

Auch im kommenden Vereinsjahr stehen viele Termine an. Zu den wichtigsten zählte Weisser den Staudach-Egerndacher Advent, der am 27. November stattfindet und an dem sich alle Ortsvereine beteiligen, wie auch die Weihnachtsfeier im Trachtenheim am 12. Dezember und den Faschingsball am 16. Januar. Ein besonderes Ereignis wird die Feier zum 125-jährigen Bestehen des Vereins werden. Geplant sei eine Feier vom 10. bis 12. Juni im Festzelt.

Über 50 Kinder werden derzeit im Verein betreut, wie Jugendleiter Andi Hell informierte. Sieben werden im kommenden Jahr in die Aktiven Gruppe entlassen. Bei zwei Almtänzen und zwei Standkonzerten konnte der Nachwuchs sein Können präsentieren und den Jugendhoagart gestaltete die Jugend völlig alleine. Ihn freute, dass immer so viele Kinder- und Jugendliche beim Gaufest mitgehen und auch die Leistungen des Nachwuchses hob er hervor. Besonders stolz zeigte er sich, dass es drei Jugendliche in die Gaujugend schafften. Damit stellt der Staudach-Egerndacher Verein unter den 23 Vereinen die meisten Kinder aus einer Gemeinde. Weiter berichtete er vom Vereinspreisplattln, dem Sechs-Vereine Preisplattln, dem Fasching im Trachtenverein und den Ausflug auf die Alm.

30 Aktive und 15 Paare

Vorplattler Seppi Pfeiffer sprach von 30 Aktiven und 15 Paaren, die neben den Proben auch andere Aufgaben, wie den Barbetrieb beim Obstangerfest oder das Glühweinfestl organisierten. Auch bei den Veranstaltungen des Gaus und der befreundeten Vereine traten die Aktiven auf. An der Jugendleiterschulung nahmen vier Aktive teil. »Wir hatten noch nie so viele Aktive wie jetzt«, lobte Weisser.

Von den fleißigen Röckefrauen wusste Vertreterin Karin Sturm zu berichten. Diese buken nicht nur unermüdlich für den Verein, sondern beteiligen sich auch rege an allen vereinsinternen und kirchlichen Festen. Sie erklärte, dass sie im kommenden Jahr bei den Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung stehen werde.

Wie schwierig es für die Schnalzer ist, aufzutreten, betonte Vertreter Hermann Neumayer. Die zehn Schnalzer könnten nur im Freien ihr Können demonstrieren, weil die Säle zu nieder seien. Die Schnalzer waren bei den Standkonzerten und beim Obstangerfest dabei. Kritik äußerte er hinsichtlich des Volkstrauertags, an dem nur sehr wenige teilnahmen.

Über geordnete Finanzen sprach Peter Huber, der die einzelnen Posten akribisch zusammenstellte, was auch der Kassenprüfer Sepp Perl bestätigte.

Ehrung treuer Mitglieder

Letztlich galt es noch, langjährige Mitglieder zu ehren. Für ihre 70-jährige Zugehörigkeit wurde Leni Schweiger ausgezeichnet. Seit 60 Jahren sind Elisabeth Buchberger und Martin Aufinger dem Verein treu und auf ein halbes Jahrhundert im Verein können Hans Buchner, Albert Neumayer und Lina Markl zurückblicken.

»Obwohl das Gaufestjahr 2014 vorüber war, gab es dennoch im laufenden Trachtenverein viel zu bewältigen«, hob Bürgermeister Hans Pertl hervor. Am schönsten sei, was im Jugendbereich geleistet werde. Auch Christian Landler, Vorsitzender der Heutauer Trachtler schloss sich diesem Lob an. Er informierte, dass der Patenverein 2019 sein 125-jähriges Bestehen feiern kann und die Einladung hierfür noch folgen wird. tb

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