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LED-Lampen in der gesamten Gemeinde

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Wonneberg – Der Gemeinderat Wonneberg hat beschlossen, die 21 bisher noch nicht umgerüsteten Straßenlampen in der Gemeinde auf LED umzustellen. Bei einem Kostenaufwand von gut 10 000 Euro soll das Bayernwerk-AG-Netzcenter die Beleuchtung entsprechend modernisieren.


Wie es in der jüngsten Sitzung hieß, werde sich durch die Umrüstung auf LED und eine Reduzierung der Brenndauer auf vier Stunden pro Tag eine Einsparung von fast 1000 Euro im Jahr ergeben. So werde sich, wie Bürgermeister Martin Fenninger zusammenfasste, die Investition in etwa zehn Jahren amortisieren und sei zudem ökologisch sinnvoll.

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Dazu kommt die Tatsache, dass Quecksilberdampf-Lampen, wie sie noch an manchen Stellen vorhanden sind, bereits seit vergangenem Jahr verboten sind.

Zwei Bauanträge hatte der Gemeinderat in seiner Dezember-Sitzung zu behandeln. Zum einen ging es um die Anfrage eines Bauwerbers, der bei seinem Anwesen in Obermoosen ein landwirtschaftliches Nebengebäude errichten will, in das eine Hackschnitzelheizung eingebaut werden soll. Da für dieses Gebäude ein Pultdach mit einer Dachneigung von 21 Grad geplant ist, bedarf es einer Freistellung von der gemeindlichen Gestaltungssatzung.

Zum zweiten stand eine Terrassenüberdachung auf der Tagesordnung. Eine Bauwerberin beantragte die Erweiterung der schon vorhandenen Überdachung am Haus an der Scharlinger Straße in St. Leonhard. Auch hier ging es um eine Befreiung von der Gestaltungssatzung, die generell Satteldächer vorsieht. Festgelegt wurde, dass die Überdachung aus Glas sein muss und nicht geschlossen sein darf, es darf also aus der Terrasse kein Wintergarten werden.

Ein weiterer Punkt der Sitzung war die Festlegung von Straßensanierungsarbeiten im kommenden Jahr. Als größtes Projekt schlug Bürgermeister Fenninger die Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße von Köpfelsberg nach Lechau vor. Diese sei sehr schlecht. Zusätzlich sollen hier auf beiden Seiten Bankette angelegt werden. Der Ausbau dieses etwa einen Kilometer langen Straßenstücks werde voraussichtlich zwischen 80 000 und 100 000 Euro kosten, so Fenninger.

Weitere Straßensanierungsarbeiten betreffen die Strecke von Aichberg zum Dobel und die Asphaltierung eines etwa 50 Meter langen Straßenstücks in einem hängigen Bereich der Kiesstraße von Plattenberg nach Egerdach. Im Haushalt des kommenden Jahres sind für Straßenreparaturen 120 000 Euro bereitgestellt.

Weiter vergab der Gemeinderat noch Zuschüsse: Das Kreisbildungswerk erhält demnach einen Zuschuss von 18 Cent pro Gemeindebürger, was in der Summe 268 Euro ausmacht – etwas weniger als beim bisherigen Pauschalzuschuss, der zuletzt 310 Euro betrug. Der Blaskapelle St. Leonhard wurde eine Förderung von 300 Euro zugesagt.

Der Bürgermeister gab auch noch einige Tagesordnungspunkte aus nichtöffentlichen Sitzungen bekannt. Der Auftrag für ein Plankonzept für Weibhausen-West ist an das Planungsbüro Michael Frumm-Mayer vergeben worden. Die Errichtung einer Straßenbeleuchtung mit zwei Lampen für die Einmündung der Pater-Bernhard-Straße in die Salzburger Straße in St. Leonhard ist der Bayernwerk AG übertragen worden. Schließlich war noch beschlossen worden, im Rahmen des Straßenbaus in Voitswinkl Leerrohre zu verlegen und verschiedene Verkabelungsarbeiten durchzuführen.

Bürgermeister Fenninger gab drei neue Stellenbesetzungen bekannt. Ab März tritt Leonhard Reinmiedl als Nachfolger von Konrad Fenninger die Stelle als Betreuer des Wertstoffhofs an, Johann Frauenschuh wird ab April zusätzlicher Mitarbeiter im Bauhof. Ilse Meixner hat bereits ihre Stelle als Reinigungskraft in der Schule angetreten. he