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Lebendige Gemeindepartnerschaft

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Kirchanschöring – Bereits seit 1996 unterhält Kirchanschöring eine Gemeindepartnerschaft mit der polnischen Ortschaft Lichnowy. Durch regelmäßige gegenseitige Besuche erfüllt man die Partnerschaft mit Leben. »Obwohl wir 1250 Kilometer weit entfernt voneinander liegen, hat sich daraus in den letzten 19 Jahren ein kultureller und persönlicher Austausch entwickelt, der in seiner Lebendigkeit seinesgleichen sucht«, ist Organisator Josef Schmid überzeugt.


Am heutigen Montag erwartet Kirchanschöring wieder eine 49-köpfige Gruppe von jungen Polen, für die man ein umfangreiches Besuchs- und Ausflugsprogramm zurechtgelegt hat. Um ihnen eine schöne Woche bereiten zu können, setzte sich Josef Schmid und seine Frau Rosa mit zahlreichen freiwilligen Helfern und den offiziellen Vertretern der Gemeinde zusammen und stellte ein vielseitiges und interessantes Besuchs- und Ausflugsprogramm auf die Beine. Begleitet werden die Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Heimat von Einwohnern und Ortskundigen.

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»Besonders schön finde ich, dass wieder so viele Kirchanschöringer Gastfamilien trotz Sprachbarrieren ihr Haus und ihr Herz öffnen«, freut sich Schmid über das ungebrochene Interesse an der Gemeindepartnerschaft und die Gastfreundschaft.

Ehe die Besucher ihre Quartiere beziehen, überbringt Bürgermeister Hans-Jörg Birner die Willkommensgrüße der Kirchanschöringer im Rahmen eines offiziellen Empfangs heute um 17 Uhr im Pfarrheim. Morgen dürfen die Besucher dann das Rathaus und bei einem anschließenden Rundgang durch den Ort das ganze Dorf kennenlernen. Dabei stellen sich auch die Betriebe vor, die zu einer Besichtigung laden. Den Dienstagnachmittag verbringen die Besucher mit den jungen Leuten des Dorfes.

Im Laufe der restlichen Woche fahren die Gäste unter anderem zur alten Saline in Bad Reichenhall, zur Stoißer-Alm am Teisenberg, zum Fridolfinger Badesee sowie nach Salzburg, Berchtesgaden und zum Königssee. Aber auch viele Vereine empfangen die Gäste, darunter die Kirchanschöringer Feuerwehr, der Sportverein und der Trachtenverein.

Zur Teilnahme an der großen Abschlussfeier am Samstagabend um 19 Uhr im Pfarrheim sind nicht nur die Gäste aus Lichnowy gern gesehen, sondern auch alle Kirchanschöringer. »Natürlich freuen wir uns auch auf möglichst viele Einheimische, wenn wir am Sonntagmorgen den Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche feiern, ehe wir die jungen Polen bei einem Weißwurst-Frühstück gemeinsam verabschieden«, betont Schmid, der für den reibungslosen Ablauf des vielseitigen Besuchsprogramms verantwortlich ist. ca