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Laufen und Oberndorf feierten das Gedenkjahr 2016

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»Ich bin als Freundin gekommen«, sagte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am gestrigen Sonntag in Oberndorf, denn eigentlich hätte sie für eine Auslandsreise bei der Bundesregierung nachfragen müssen. Dass es sich dabei um Ausland handeln könnte, das Gefühl hatte man freilich gestern beim Festakt und beim großen Marktfest in Laufen und Oberndorf nie. »Hier kommt zusammen, was zusammen gehört«, sagte Oberndorfs Bürgermeister Peter Schröder. »Einigung hautnah«, beschrieb es die stellvertretende Ministerpräsidentin, »gemeinsam leben und gemeinsam arbeiten«. Anlass für das Gedenkjahr 2016 ist die Trennung der beiden Ortsteile im Zuge der Neugestaltung Europas nach den Napoleonischen Kriegen im Jahr 1816. Man stelle sich vor, es gebe diese Brücke nicht, überlegte Aigner, die nächste sei weit weg. »Ich weiß, das ist ein heikles Thema in der Region«, fügte sie hinzu und erntete damit Applaus. »Wir müssen immer am Verbindenden arbeiten«, appellierte Dr. Astrid Rössler, Landeshauptmann-Stellvertreterin in Salzburg. Bereits zu Beginn des Marktfests um 13 Uhr waren Straßen und Plätze in beiden Orten gut gefüllt. Neben den 17 Gemeinden des bayerischen Rupertiwinkels feierten auch die neun Gemeinden des nördlichen Flachgaus, dazu eine Vielzahl von Vereinen aus der Region. Unser Bild zeigt von links den Laufener Bürgermeister Hans Feil, die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rössler und Oberndorfs Bürgermeister Peter Schröder. Über die Umbenennung der Bahnhaltestelle in Oberndorf-Laufen, über den Festakt sowie über das große Marktfest berichten wir noch ausführlich. (Foto: Höfer )


 
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