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Langjährige Feldgeschworene geehrt

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Landrat Georg Grabner (rechts) zeichnete Matthäus Schmid (Zweiter von links) und Maximilian Koch (Zweiter von rechts) aus. Das freute auch Teisendorfs Bürgermeister Thomas Gasser.

Bei einer Feierstunde im Landratsamt in Bad Reichenhall sprach Landrat Georg Grabner drei langjährigen Feldgeschworenen im Namen des Freistaats Bayern Anerkennung für ihr verdienstvolles Wirken aus. Ausgezeichnet wurden Matthäus Schmid und Johann Enzinger aus Teisendorf sowie Maximilian Koch aus Anger.


Feldgeschworene wirken in Bayern bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit. Sie setzen Grenzsteine höher oder tiefer, wechseln beschädigte Grenzzeichen aus und entfernen Grenzzeichen. Als Hüter der Grenzen und Abmarkungen im Gemeindegebiet arbeiten sie eng mit dem Vermessungsamt zusammen. Das Amt des Feldgeschworenen ist eines der ältesten noch erhaltenen Ehrenämter der kommunalen Selbstverwaltung. Seit rund 500 Jahren gibt es Feldgeschworene.

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»Ihr seid die Hüter der Grenzen«, stellte Landrat Georg Grabner die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit heraus. »Als Vermittler zwischen Bürgern und dem Vermessungsamt nehmt ihr eine besondere Vertrauensposition ein und wisst über die Verhältnisse vor Ort Bescheid. Auch in einer Zeit, in der sich die moderne Technik atemberaubend verändert, sind die Feldgeschworenen bei der Sicherung von Grund und Boden aus meiner Sicht unverzichtbar«, so Landrat Grabner.

Grabner überreichte Matthäus Schmid aus Teisendorf für 25 Dienstjahre und Maximilian Koch aus Anger für 50 Dienstjahre Ehrenurkunden des Freistaats Bayern. Johann Enzinger aus Teisendorf wird seine Dankurkunde für seinen 25-jährigen Dienst als Feldgeschworener von Bürgermeister Thomas Gasser überreicht. Er konnte an der Feierstunde nicht teilnehmen. fb