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Langer Todeskampf: Erneut auf Reh geschossen

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Foto: Symbolbild, pixabay

Taching am See – Einen grausamen Kampf mit dem Tod führte ein Rehbock, der im Waldstück zwischen Buchberg und Haunerting von einem Wilderer angeschossen wurde.


Am Sonntag wurde der Polizei Laufen eine Jagdwilderei im Gemeindegebiet Taching am See gemeldet. Demnach wurde dort in einem Waldstück zwischen Buchberg und Haunerting ein verendeter Rehbock aufgefunden, der offensichtlich mit einem Kleinkalibergewehr möglicherweise aus einem Fahrzeug heraus angeschossen wurde.

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Die Tatzeit dürfte zwischen Samstagabend, 20 Uhr, und Sonntagmorgen, gegen 8 Uhr, liegen. Das verwendete Kaliber war offenbar zu schwach, sodass das Tier nicht sofort getötet wurde, sondern zunächst verletzt in den Wald flüchten konnte. Laut dem zuständigen Jagdpächter deutete das Verletzungsbild des Tieres darauf hin, dass es wohl noch einige Stunden gelebt haben muss, bevor es schließlich verendete. Nun sucht die Polizei Spaziergänger, die verdächtge Personen und Fahrzeuge gesehen haben könnten.

Zweiter Fall von Wilderei in wenigen Tagen

Der tote Rehbock wurde zufällig von einem Pilzsammler gefunden, der den Vorfall bei der Polizei meldete. Schon letzte Woche wurde am Hochberg bei Traunstein ein Reh angeschossen, dass zunächst noch flüchten konnte.

Die Polizei Laufen bitten nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen sollen sich bitte unter Telefon 08682/8988-0 bei den Beamten melden. Vor allem Spaziergänger könnten Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

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