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Landkreis trinkt 92 000 Hektoliter Frischmilch – oder: 53 Liter pro Kopf

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Milch-Rückruf bei Aldi, Lidl, Edeka und Rewe: Milch mit gefährlichen Bakterien belastet
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Das Deutsche Milchkontor (DMK) und das Unternehmen Fude + Serrahn haben den Artikel «Frische Fettarme Milch 1,5 % Fett» im Ein-Liter-Pack zurückgerufen. (Foto: dpa/Daniel Karmann)

Die Milch macht's: Ohne das Grundnahrungsmittel geht in der Region nichts. Rund 92 000 Hektoliter Frischmilch sind im vergangenen Jahr im Kreis Traunstein getrunken worden – 53 Liter pro Kopf.


Hinzu kommen rund 4100 Tonnen Käse und 1000 Tonnen Butter. 55 000 Hektoliter Milch wurden im vorigen Jahr im Berchtesgadener Land verbraucht – das sind ebenfalls 53 Liter pro Kopf. Dort kamen rund 2500 Tonnen Käse und 600 Tonnen Butter hinzu. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit und beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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»Ein Großteil der Milch stammt dabei nicht nur von bayerischen Bauernhöfen, sondern wird auch in heimischen Molkereien verarbeitet«, sagt Georg Schneider von der NGG Rosenheim-Oberbayern. Er spricht vom »Wirtschaftsfaktor Milch« und fordert: »Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die Mitarbeiter wieder ein ordentliches Stück vom Käse abbekommen.«

Für die rund 17 000 Beschäftigten in der bayerischen Milchwirtschaft verlangt die NGG in der laufenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 5,8 Prozent. Zugleich setzt sich die Gewerkschaft für faire Erzeuger-Preise ein: »Auch die Bauern brauchen stabile Milchpreise, die ihnen die Existenz sichern.« fb