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Lärmschutzwand und Kurparkerneuerung

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Waging am See. Im Gemeinderat erkundigte sich Johann Dandl über den aktuellen Stand bei der Errichtung der Lärmschutzwand. Bürgermeister Herbert Häusl berichtete, dass Franz Fenninger von der Gemeindeverwaltung dabei sei, technische Einzelheiten bezüglich der Bauausführung abzuklären. Insbesondere die erforderliche Tiefe der Fundamente und die Höhe der Wand müssten noch geklärt werden. Ziel müsse es sein, so Bürgermeister Häusl, dass die Wand im Frühjahr nächsten Jahres errichtet werden kann.


Franz Schwangler, der in seiner Funktion als ausschreibender Architekt die ursprünglichen Angebote eingeholt hatte, verwies darauf, dass Abweichungen von den Vorgaben ein Erlöschen der Herstellergewährleistung zur Folge hätten. Geschäftsleiter Franz Röckenwagner äußerte hierzu, dass Änderungen nur im Rahmen der Firmengewährleistung erfolgen dürften. Es müssten aber letztlich alle Möglichkeiten der Einsparung genutzt werden, um den vorgegebenen Kostenrahmen von 340 000 Euro einhalten zu können.

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Zum Stand der Kurparkerneuerung sagte Kämmerer Bernhard Kraus, dass die Planung vom beauftragten Landschaftsarchitekturbüro Mühlbacher und Hilse am Tag vor der Sitzung bei der Gemeinde eingereicht worden sei und man nun den Zuschussantrag bei der Regierung stellen könne. Der Bürgermeister regte in diesem Zusammenhang eine Kostenreduzierung bei der über den Höllenbach geplanten Brücke an. Die geplante Breite der Brücke müsste man noch einmal überprüfen. Letztlich sollte eine deutliche Reduzierung der veranschlagten Kosten von 95 000 möglich sein.

Kämmerer Kraus sprach sich dafür aus, den Zuwendungsantrag mit der zugrunde liegenden Kostenschätzung möglichst bald einzureichen. Der Antrag auf Zuschüsse erfolge ohnehin auf Grundlage der »gedeckelten Gesamtkosten« in Höhe von 230 000 Euro. Sollte es billiger werden, könnte das nicht verbrauchte Geld jederzeit für die Gesamtmaßnahme verwendet werden.

Andreas Barmbichler berichtete über die Sitzung der zu diesem Thema eingerichteten Arbeitsgruppe. Man habe vereinbart, statt einer zweiten eine zentrale Toilettenanlage zu errichten, wobei jedoch von einer gemeinsamen Nutzung mit dem Betreiber der Minigolfanlage abgesehen wurde. Frühestens für Herbst 2013 sei an den Bau zu denken. Christian Reiter monierte, dass bereits vom Marktgemeinderat abgesegnete Maßnahmen wie Lärmschutzwand und Kurpark nochmals auf den Prüfstand gestellt werden und wieder zur Debatte stehen. Bürgermeister Häusl erwiderte, dass vor allem bei der Lärmschutzwand jede Möglichkeit zur Einsparung genutzt werden müsse, um eine Umsetzung der Maßnahme zu ermöglichen. Beim Kurpark wurden die in der Arbeitsgruppe angesprochenen Maßnahmen in die Planung eingearbeitet, die nun dem Zuschussantrag zugrunde liegt. fr