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Lärmschutzwand: Arbeiten haben begonnen

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Rohr Nummer zwei wird hier von Baggerfahrer Stephan Meier gerade in den Boden gerammt. Ein Mitarbeiter achtet darauf, dass alles im Lot ist. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Die Arbeiten an der Lärmschutzwand entlang der Strandbadsiedlung an der Staatsstraße 2105 haben gestern endlich begonnen (wir berichteten). Wenn es gut geht, betonte Stephan Meier von der gleichnamigen Firma aus der Nähe von Regensburg, sollten die 115 Rohre bis Donnerstagabend alle im Boden sein.


Darüber freut sich auch Anwohner Johann Wimmer-Metz. »Ich habe nicht mehr geglaubt, dass es heuer noch was wird«, meinte er. Jetzt aber hat er bei den Rammungen interessiert zugeschaut und ist schon voller Vorfreude auf ruhigere Zeiten für sein Haus. »Ich glaube sicher, dass das etwas bringt«, sagte er.

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Optimismus herrscht auch bei den Bauleuten. Stephan Meier hofft auf 50 Rammungen pro Tag. »Ich schätze, dass es insgesamt drei Tage dauern wird.« Schließlich hängt alles vom Untergrund ab. Es können, so weiß der Waginger Bautechniker Franz Fenninger von den Voruntersuchungen her, durchaus größere Steine im Untergrund liegen. Die Arbeiten könnten dadurch verzögert werden.

Die Stahlrohre, die in den Boden kommen und in die dann die Halterungen für die Lärmschutzwand einbetoniert werden, haben einen Durchmesser von 50 Zentimetern und sind rund einen Zentimeter stark. Im oberen Bereich von der Tankstelle an werden Rohre in den Boden gerammt, die bis zu 2,70 Meter lang sind, weiter unten messen sie dann bis zu 3,40 Meter. Die jeweilige Oberkante der Rohre wird mit Lasern gemessen.

Wie die Arbeiten auch verlaufen, mit einer Beendigung der Rammungen ist dieser Woche zu rechnen. Ab dem kommenden Montag ist dann der Montagetrupp der Firma he-b im Einsatz, unterstützt von den Maschinen der Firma Meier, die dann ja eh schon vor Ort sind.

Wichtig – gerade auch für das Rammen – ist schönes Wetter. Bürgermeister Herbert Häusl meinte bei einem Ortstermin, dass seines Wissens das Wetter »eher auf der warmen Seite« bleiben werde und dass wohl kein größerer Wetterumschwung zu befürchten sei. Dies hofft auch Stephan Meier, denn »wenn wir weiter unten an der Böschung arbeiten, darf es nicht regnen«. Sonst wäre das Rangieren mit dem Bagger sehr problematisch, fügte er hinzu.

Die Straße muss in der Zeit der Bauarbeiten zeitweise auch halbseitig gesperrt werden; der Verkehr wird dann über eine Ampel geregelt. he