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Kunstwerke im Wert von 300 000 Euro veruntreut

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Zu den Kunstwerken gehört dieses Werk von Fritz Fröhlich.
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Auch dieses Bild von Joachim Breustedt hat der 54-jährige Salzburger unterschlagen.

Salzburg – Hochwertige Kunstwerke im Wert von mehr als 300 000 Euro hat ein 54-jähriger Salzburger zwischen Januar 2003 und November 2014 veruntreut. Jetzt ging er dem Landeskriminalamt Salzburg ins Netz.


Wie die Landespolizeidirektion Salzburg berichtete, hatte eine Salzburger Privatstiftung dem ehemaligen Besitzer einer Bilderrahmenfirma originale Kunstwerke zur konservierenden Rahmung überlassen. Von einem Teil der Kunstwerke fertigte er Farbkopien mit einem Plotter an. Bei einigen Bildern gab er an, sie seien bei Geschäftseinbrüchen gestohlen worden. Die Originalkunstwerke verkaufte der Salzburger unterdessen bei internationalen Galerien und Kunsthändlern. Für den Verkauf der Bilder verwendete er falsche Herkunftsangaben. Durch den professionellen Verkauf der widerrechtlich erlangten originalen Kunstwerke verschaffte sich der 54-Jährige ein über Jahre hinweg andauerndes Zusatzeinkommen.

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Am 4. Juni 2007 versteigerte er das Kunstwerk »Corrida«1957, Tusche auf Papier in der Größe 50 x 64 Zentimeter von Pablo Picasso über ein internationales Auktionshaus. Das Bild hat einen Versicherungswert von 218 018 Euro. 13 weitere Bilder anerkannter Künstler fanden über andere Kunsthäuser in Wien und München ihre Abnehmer. Durch die Veruntreuungen entstand ein Schaden von mehr als 300 000 Euro.

Der Mann ist nach Angaben der Salzburger Landespolizei teilweise geständig. Als Motiv gab er bei der Vernehmung Schutzgelderpressungen einer südländischen Organisation an. fb