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Kundgebung in Seeon gegen Ceta bleibt friedlich

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Seeon-Seebruck - Friedlich verlief die Kundgebung gegen das Handelsabkommen Ceta, zu der die "Initiative stopp TTIP BGL/TS" am Mittwoch bei Kloster Seeon aufgerufen hatte.


Rund 80 Demonstranten waren am Mittwochvormittag nach Seeon gekommen, um gegen das Handelsabkommen mit Kanada zu demonstrieren. im Kloster Seeon findet seit Mittwoch erstmals die Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Bundestag statt. Versammlungsleiterin Margot Rieger zeigte sich zufrieden mit der Resonanz - trotz der widrigen Witterung. Selbst anhaltender Schneefall und Sturmböen hatten die Teilnehmer der Kundgebung nicht abhalten können.

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 Doch bevor die Anti-Ceta-Kundgebung überhaupt starten konnte, sorgten sechs Teilnehmer kurzzeitig für Aufregung. Sie wollten sich mit mannshohen "Merkel-Rücktritt-sofort"-Transparenten unter die Ceta-Demonstranten mischen. Margot Rieger, die die Anti-Ceta-Kundgebung organisiert und beim Landratsamt Traunstein angemeldet hatte, war dies jedoch ein Dorn im Auge: "Wir demonstrieren gegen das Handeslabkommen, nicht gegen Frau Merkel".

Die sechs Anti-Merkel-Gegener zeigten sich auf die Bitten von Rieger hin, sich von der Ceta-Demo räumlich zu distanzieren, anfangs uneinsichtig. Erst als ein Platzverweis durch die Polizei drohte, räumten sie das Feld. Auf einer nahegelegenen Fläche konnten sie ihre nun spontan bei der Polizei angemeldete Anti-Merkel-Kundgebung aber trotzdem abhalten. - vew

Mehr zum ersten Tag der CSU-Klausur in Kloster Seeon lesen Sie in der Ausgabe von Donnerstag, 5. Januar.