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Kreisverkehr wird gefährliche Kreuzung entschärfen

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Der Ausbau der Kreisstraße TS 1 zwischen Zweckham und Hurtöst im Stadtgebiet von Traunreut nimmt Formen an. Im Zuge des Ausbaus entsteht bei Hurtöst ein Kreisverkehr, der die gefährliche Kreuzung entschärfen wird. (Foto: Gabi Rasch)

Traunreut. Der Ausbau der Kreisstraße TS 1 zwischen Zweckham und Hurtöst nimmt zusehends Formen an. Seit rund drei Wochen laufen die Erdarbeiten auf der rund 2,7 Kilometer langen Ausbaustrecke mit einem Geh- und Radweg. Auch der bei Hurtöst entstehende Kreisverkehr, der die gefährliche Kreuzung an der Staatsstraße (Waginger Straße) entschärfen wird, ist bereits gut sichtbar.


Zufrieden über die laufenden Arbeiten äußerte sich Ulrich Habel vom zuständigen Planungsbüro Stefanutti + Habel in Traunstein. »Bisher läuft alles reibungslos«, sagte Habel dem Traunsteiner Tagblatt. Von den Bayernwerken seien parallel zu den Erdarbeiten auch Starkstromkabel (20 kV) eingepflügt worden. Die offizielle Freigabe des Ausbauteilstücks ist für den 26. September vorgesehen. Habel geht aber davon aus, dass mit der Fertigstellung schon eher zu rechnen ist. Der rund 2,7 Kilometer lange Streckenabschnitt umfasst einen Vollausbau beziehungsweise eine Verbreiterung mit Deckenverstärkung der Kreisstraße TS 1 vom nördlichen Ortsende in Zweckham bis zur Staatsstraße in Hurtöst.

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Im Zuge des Ausbaus wird der Weiler Kirchstätt westlich des Anwesens Kleinschwärzer umfahren. Die neue, rund 560 Meter lange Umfahrung, mündet dann in einen Kreisverkehrsplatz am Knotenpunkt Staatsstraße 2104 (Waginger Straße) und der Kreisstraße TS 1 bei Hurtöst. Der straßenbegleitende Geh- und Radweg beginnt wie der Ausbau der Kreisstraße am nördlichen Ortsausgang von Zweckham und endet ebenfalls bei Hurtöst. Der Geh- und Radweg wird komplett um den neuen Kreisverkehr herumgeführt und jede Anbindung erhält auch eine Querungshilfe.

Die zuletzt genannten Gesamtkosten werden sich bei circa 1,7 Millionen Euro bewegen. Abzüglich des zu erwartenden Staatszuschusses in Höhe von rund 40 Prozent, entfallen auf den Landkreis 1,15 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch die Kosten für den Geh- und Radweg in Höhe von rund 317 000 Euro, an denen sich die Stadt Traunreut und die Gemeinde Palling als angrenzende Gemeinde beteiligen. Anteilsmäßig muss die Stadt Traunreut für den Geh- und Radweg rund 98 000 Euro zuschießen und die Gemeinde Palling gut 8000 Euro. Die Baumaßnahme wird über den Landkreis Traunstein abgewickelt. ga

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